Yalook startet Regio-Looks für Deutschlands Metropolen

Yalook will künftig auch online für ein bisschen Heimatflair sorgen und hat dazu seine angekündigten Heimat- und Regio-Looks für Deutschlands Städte und Regionen freigeschaltet. Ab sofort können sich Modeinteressierte informieren, was in ihren (Lieblings-)Städten angesagt ist:

Yalooktrends

Während sich in Hamburg die Brauntöne mit einem sommerlichen Blau paaren,

Yalookhamburg

dominieren in Berlin die alternativen Looks,

Yalookberlin

  und in Leipzig scheint tatsächlich Cindy aus Marzahn den Ton anzugeben:

Yalookleipzig

Als erster Online-Händler nutzt Yalook seine Datenbasis auch für regionale Shoppinganwendungen, und gerade weil sie nicht location-based ist, eine Idee mit Potenzial

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Uncategorized

  1. Jochen, das mit Leipzig und Cindy aus Marzahn aus deinem Mund finde ich auch lustig :D. Endlich mal ein guter Witz aus dem E-Commerce, der nicht nerdy ist.
    Danke dafür.
    Ich finde diesen Step von Yalook auch ziemlich interessant. Für meine Begriffe ist das auch eine tolle Sache für den Group-Buying-Bereich. Viele der deutschen Groupon-Anbieter können sich unter diesem Gesichtspunkt einen Local Hero Status erarbeiten…

  2. Ob das die Leipziger auch so sehen? ;-)
    Jetzt musste ich glatt mal nach Jena gucken – mit Blick direkt auf den Tower: http://yalook.com/Jena/Mode-Trends.html
    Farblich ein bisschen trist, aber ansonsten enthalte ich mich der Meinung :-)

  3. Ich stehe den Regio-Looks kritisch gegenüber. Wird hier nicht vor lauter Technikverliebtheit eine Idee gefeiert, die aus Sicht des Konsumenten eine Art „großer Gleichmacher“ ist. Als Modeaffiner sehe ich hier keine Trends, sondern nur was die Masse grade trägt. Mein Fazit: Es gibt zig Fashionblogs die viel näher an den eigentlichen Trends sind.

  4. Technikverliebt sähe so eine Lösung aber komplett anders aus. Siehe dazu auch den ersten Beitrag zum Thema.
    So argumentiert genügt dann aber kein Online-Shop den Ansprüchen. Denn zielen nicht die Homepages aller Modeshops auf den Massengeschmack?

  5. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber ich sehe keine Innovation darin Trends Wiederzukäuen. Klar ist das technisch hervorragend umgesetzt, aber möchte ich wirklich der 1.000ste mit einem Schal von Replay sein, der damit durch Frankfurt läuft???
    Gleichzeitig bin ich aber auch davon überzeugt, das Yalook mit den „Heimattrends“ auf das richtige Pferd setzt. Die Menschen wollen nunmal an die Hand genommen werden.
    Das funktioniert ja auch in anderen Bereichen wunderbar (siehe Parker beim Wein)
    Kritisch ist quasi nur der Modebegeisterte in mir. Nur das wir uns da nicht falsch verstehen.
    Die Aussage das „die Homepages aller Modeshops auf den Massengeschmack“ zielen, halte ich dagegen für sehr gewagt.

  6. Warum gewagt? Wollte damit ja nur verdeutichen, dass sich individuellere Geschmäcker sonst in Shops noch weniger gut abbilden lassen … Grundsätzlich scheinen wir uns dann aber ja einig zu sein :-)

  7. Ich kenne da einige Shops die nicht auf den Massengeschmack zielen, bzw. wirkliche Trends setzen, die natürlich irgendwann vom Mainstream aufgegriffen werden. So ist das nunmal mit Mode, aber auch Musik usw.
    Und natürlich gehe ich (fast) immer mit meiner Meinung im Gleichschritt mit Exciting Commerce ;)

  8. Ich finde die Auswahl für Jena nicht trist, eher fancy, teilweise gruslig, sehr oft erheiternd und oft ansehnlich. :)
    München ist das ein bisschen too much Schickimicki, selbst bei Studenten, wie ich die letzte Woche festgestellt habe. Aber über Mode unterhalten wir uns am besten lieber nicht. Da betrete ich dünnes Eis… ;)
    Die Frage ist halt, ob diese Regio-Looks wirklich das abbilden, was sie „sollten“…?

  9. Wobei man tunlichst nicht eigenhändig die Städte in der URL austauschen sollte.
    Ok, in Frankfurt mögen branchentechnisch bedingt Anzüge das Bild beherrschen, aber DIESES haben wir nun wirklich nicht verdient ;-)
    http://yalook.com/Frankfurt/Mode-Trends.html

  10. Jochen, Du hast Dich mit dem Cindy-Kommentar als Modestil-Nichterkenner geoutet. Kann ja mal passieren. ;)

  11. Tja, wenn ich von etwas keine Ahnung habe, dann ist das Mode ;-)

  12. mal abgesehen von Jena, finde ich die auswahl für meinen momentanen wohnort weimar nur halb passend. Zottelschaals und bunte Tasche passen, aber der Rest kann mein Bild nicht bestätigen. Ob sie die modische Identität einer Stadt widerspiegeln – irgendwie kann ich hier nur mit einem Jain antworten.

  13. nette Idee, die für jeden einen Nutzen hat. Für denjenigen, der aussehen will wie jeder andere eine Entscheidungshilfe und für denjenigen der nicht so aussehen will wie jeder andere eben auch eine Entscheidungshilfe – ist also jedem geholfen ;-)
    Das Problem ist (wie bei Kunden kauften auch) nur das sich selbstverstärkende Element in diesem Empfehlungsmodell… Je mehr ich etwas empfehle, um so mehr wird es gekauft (ist ja Sinn und Zweck der Empfehlung) und um so mehr wird es wieder empfohlen usw… Die ersten Käufer entscheiden also maßgeblich Folgekäufe und Folgeempfehlungen…
    Die Idee ist aber schön und hat Community-Potential… Viele Unternehmen denken einfach nicht daran, was sie alles schönes und nützliches mit ihren Daten machen können…

  14. Die Idee ist toll. Keine Frage. Gut umgesetzt und sorgt schon für ein bisschen „buzz“ bei Bloggern, Journalisten etc. Aber: in 2 Monaten interessierts keinen mehr. Und kein Mensch wird ernsthaft so seine Kleidung auswählen.
    Dann steht unter’m Strich eine weitere sauteure Entwicklung die keiner nutzt.

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  1. Visual Merchandising: Wo der Online-Handel extremen Aufholbedarf hat «

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