Brands4Friends-Gründer ziehen sich aus Geschäftsführung zurück

Klarstellung zum ursprünglichen Beitrag:

Laut Brands4Friends handelt es bei der im Beitrag erwähnten Kapitalerhöhung um die bereits im Sommer angekündigte. Der Beitrag bezog sich auf diesen Handelsregistereintrag vom 25.11.:

"Private Sale GmbH, Berlin, Johannisstraße 20, 10117 Berlin.

Stamm- bzw. Grundkapital: 363.771 EUR

Nicht mehr Geschäftsführer:; 1. Heitmeyer, Christian;
Nicht mehr Geschäftsführer:; 2. Bisanz, Constantin

Rechtsform: Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 25.10.2010 ist das Stammkapital um 145.921 EUR auf 363.771 EUR erhöht und der Gesellschaftsvertrag geändert in Ziffer 4 (Stammkapital, Stammeinlagen).."

Wir entschuldigen uns für die Konfusion!

Weiter mit dem Originalbeitrag von heute:

Die Brands4Friends-Gesellschafter haben Ende Oktober eine ungewöhnlich hohe Kapitalerhöhung von 67% beschlossen und das (Stamm-)Kapital um satte 145.921 Euro auf 363.771 Euro erhöht. Das ist dem Handelsregister zu entnehmen.

B4fwinter

Erwartungsgemäß haben sich die Brands4Friends Gründer Constantin Bisanz und Christian Heitmeyer anschließend komplett aus der Geschäftsführung zurückgezogen.

Unklar ist, ob im Rahmen der Kapitalerhöhung neue Gesellschafter günstig eingestiegen sind, was in diesem Fall aufgrund der Größenordnung fast schon zu vermuten ist. 

Der starke Mann bei Brands4Friends ist jetzt Sergio Dias, der sein neues Team Anfang November vorgestellt hat.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse, Vente Privee

  1. Dabei dürfte es sich um die Finanzierungsrunde aus dem Sommer handeln, oder? Zumal bei dieser Runde offenbar alle alten Gesellschafter mitgemacht haben.
    http://www.deutsche-startups.de/2010/08/24/schrecksekunde-bei-brands4friends-das-versagen-der-buchhaltung-und-die-folgen-fuer-das-start-up/

  2. „…neue Gesellschafter günstig eingestiegen sind…“
    Was bezeichnest Du denn als „guenstig“? Ist das bei Dir immer so ein Bauchgefuehl oder hast Du da ne generelle Analysemethode. Bei Public-Companies ist das ja relativ einfach, da nimmt man die Bilanz, schaut sich die Peergroup an etc. Bei allen anderen ist das allerdings extrem schwierig. B2F z.B. wuerde ich nicht viel hoeher als Eigentkapital bewerten. Das Unternehmen waechst kaum, Gewinn macht es wohl auch nicht. Was ist also guenstig?

  3. @Alexander Hüsing Nein, laut Handelsregister gabs Ende Oktober nochmal eine Runde (siehe Auszug vom 25.11.)
    @Claus Günstig würde heißen, dass man für xx Mio. Euro nicht 10%, sondern beispielsweise 30% oder 50% der Anteile bekommt.
    Ansonsten: Constantin Bisanz hat mir gerade die Hintergründe für die Kapitalerhöhung erläutert. Deshalb hab ich auch den Beitrag etwas weniger pointiert formuliert.
    Ich hoffe, Brands4Friends kommt mit den Infos in Kürze raus, weil: Alles in bester Ordnung. Die Geschäfte laufen super :-)

  4. @Jochen
    Wie mir gerade telefonisch versichert wurde, ist es die alte Geschichte aus dem Sommer, die nun sichtbar ist…

  5. @Alexander Hüsing Ich korrigiere mich. Handelt sich laut B4F tatsächlich um die Finanzierung aus dem Sommer, die jetzt erst im Handelsregister eingetragen wurde.

  6. Ich habe das im Beitrag jetzt entsprechend klargestellt und den Handelsregisterauszug aufgenommen.

  7. Ok, also doch eher ne Bauchbewertung. :-) Genauer werden die Zeichner der KE nachgeschaut haben und last but not least muss immer ne Gesellschafterversammlung so ner KE zustimmen und auch festlegen, wie das mit den Bezugsrechten ist. Haette B4F solche tollen Aussichten, wuerden die Investoren schlange stehen und sich ganz sicher mit weniger Anteilen fuer’s Geld zufrieden geben. Ich gebe zu, ich kenne die Hintergruende nicht, glaube aber ganz fest an die Marktwirtschaft in diesem Zusammenhang :-)

  8. Na, wie hoch die Bewertung war, das werden wir ja bei Gelegenheit noch rauskriegen.
    Aber wenn man das Kapital um 67% erhöht, dann hat da entweder jemand extrem viel Geld ins Unternehmen gesteckt, oder für wenig Geld viele Anteile bekommen. Das zumindest ist eine Hirn- und keine Bauchbewertung :-)
    Es gibt da natürlich noch eine dritte Möglichkeit, und die war es dann wohl …

  9. Klingt so, als wenn da bald noch mehr Nachrichten kommen.
    Schaunmermal wer alles so einen Shoppingclub kaufen möchte.
    Auf jeden Fall scheint es ein Käufermarkt im Moment zu sein.

  10. Frage ist doch, wieviel die (ehemals) operativ tätigen Gründer (Heitmeyer, Bisanz) noch von dem Verkaufserlös von ebay erhalten bzw. wieviele Anteile sie am Schluß nach der Sommer-Not-Kapitalerhöhung noch gehalten haben? Leider ist die „Liste der Gesellschafter“ aus dem Handelsregister nicht mehr abzurufen (weiß jemand, warum?), aber anzunehmen ist, dass bei den Entrepreneuren nicht mehr viel angekommen ist, nachdem sie es versäumt haben, einen Finanzfachmann einzustellen, der Ihnen das Erbsenzählen abgenommen hätte und die Buchhlatung in Ordnung gebracht hätte. Unerklärlich auch, dass die Investoren da nicht besser aufgepaßt haben!?

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