MarryJim: Wenn Frauen ihr Brautkleid online finden könnten

Wie wollen Frauen ihr Hochzeitskleid kaufen? Robert Basic weist auf ein wunderbares Frauenthema hin und auf MarryJim, ein neues Startup von Frauen für Frauen, die sich Gedanken gemacht haben, wie eine zeitgemäße und ansprechende Plattform für Hochzeitsmode aussehen müsste:

Marryjim

„Das Erlebnis des Kaufs und eine emotionale Anprobe mit Freundinnen wird auch im 21. Jahrhundert weiterhin ein beliebtes und wichtiges Ritual bleiben“ so die Gründerinnen von MARRYJim.

Brautkleider sind so etwas Besonderes, viele werden massgeschneidert, individuell gemeinsam mit der Braut entworfen, da kommt ein klassischer Versandhandel nicht in Frage.

Selbst wenn es von der Stange kommt, ready to wear, dann möchten die Frauen die Stoffe anfassen, das Kleid erleben."

Für Exciting Commerce Ansprüche ist das Konzept vergleichsweise konventionell umgesetzt, aber dafür natürlich sehr gut.

Für die Gründerinnen scheint – jenseits vom Claim ("Dein Showroom mit traumhaften, einzigartigen, neuen und innigst geliebten Brautkleidern") – ganz klar der Nutzwert im Vordergrund zu stehen.

Aber jeder kann ja MarryJim mal als Anregung nehmen und für sich selber überlegen, wie sich dieses hochemotionale Thema noch angehen ließe – und wo das Limit liegt für die ultmative Plattform für Brautmode, die Frauen und ihre Freundinnen wirklich aus dem Häuschen bringen würde.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Frauenmaerkte, Shopboerse

  1. Irgendwie verstehe ich diesen Satz nicht:
    „Selbst wenn es von der Stange kommt, ready to wear, dann möchten die Frauen die Stoffe anfassen, das Kleid erleben.“
    Das spricht doch eigentlich absolut dafür das Kleid offline im stationären Geschäft zu kaufen und eben nicht online?!

  2. So isses, und so positioniert sich MarryJim ja auch.

  3. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die us-style Wedding Craziness auch Deutschland erreicht. ;) Wirklich ein tolles Thema!
    Ein US-amerikanische Beitrag in diese Richtung heisst Wedzu und ist seit knapp zwei Jahren online: http://www.wedzu.com
    MarryJim würde sicherlich noch ansprechender mit Kategorien wie „Accessoires“ und anderem, äh, Schnickschnack, besonders jetzt, da individuelle Hochzeiten hoch im Kurs stehen. Die könnten dann ja entweder gleich online kaufbar sein oder auch als Annoncen funktionieren (also Weiterleitung in die entsprechenden Shops oder Bekanntgabe der Ladenadressen).
    @Roland
    Es handelt sich ja nicht um einen Onlineshop, sondern um einen Showroom. Das geht vielleicht ein wenig unter.
    Das Zitat wäre mit dieser Aussage von Frau Stevens vielleicht mehr auf den Punkt gebracht: „MARRYJim ist diesmal aber kein Onlineshop, sondern ein virtueller Showroom, in dem Besucher direkt mit Designern, Brautläden und Privatanbietern zusammengeführt werden.“

  4. „indie & handmade wedding“ – was es nicht alles gibt :-) Wirklich ein tolles Thema!
    Finde auch, Showroom triffts erheblich besser.

  5. Aber ja doch – „handmade weddings“ ist der absolute Renner. Da kann besonders hier noch viel Rahm abgeschöpft werden.

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