Edited: Ottos Projekt Collins enthüllt sein nächstes „Vertical“

Am 5. Mai soll Ottos Projekt Collins offiziell starten. Bis dahin gibts nach Mary & Paul nun auch Edited zu besichtigen – als Shop und als Magazin (via):

Edited

"Heute haben wir mit EDITED ein weiteres Collins-Vertical (Spezial-Shop) gestartet – schaut gerne mal rein unter Edited.de

Um Missverständnissen vorzubeugen, eines vorweg: Das ist nicht der Launch des Projekts Collins. Der Launch unseres Kernprojekts ist nach wie vor für Anfang Mai geplant.

EDITED ist, wie auch andere unserer Shops, ready to rumble, aber noch lange nicht fertig: Der Shop soll weiter wachsen – und das nicht nur im Sortiment."

Mehr dazu auch im Collins-Blog ("Wann online “fertig” ist").

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse, Ultimondo

20 replies

  1. Gefällt mir gut – endlich mal ein anderer Ansatz als Zalando, Otto und Co.
    Geht zwar etwas in Richtung Asos, aber das ist ja kein schlechter Weg, bei den Gewinnen die Asos einfährt.
    Bin positiv überrascht und gespannt wie Collins im Mai jetzt noch nachlegen will. Die Messlatte ist hoch gesetzt, wenn das nur ein „Vertical“ sein soll.

  2. Gelungener Shop. Schickes Layout.
    In dem Blog Beitrag ist auch ein Hinweis zu sistersurprise.de im Bild, das scheint ein weiterer Collins Shop zu sein. Ist auch das gleiche Impressum.
    Aus internen Kreisen hört man ja, dass mit den Shops bereits ein siebenstelliger Umsatz im Monat gemacht wird. Wäre respektabel, wenn das stimmt.

  3. Schicker Shop. Vielleicht habe ich es aber nicht ganz verstanden: Was daran ist das Innovative, das uns mit dem Projekt Collins versprochen wurde?

  4. Ganz sicher gut gemacht der Shop. Aber das kann alles noch so nett sein, am Ende entscheidet das Angebot und da sehe ich bisher nichts anderes als bei 300 anderen Fashion-Shops auch. Irgendwie fehlt mir da die Exklusivität, das Besondere. Aber vielleicht laufen die Sachen ja mit aggressivem Social-Gedöns (Follow us on Twitter, Instagram, Facebook, Pinterest, etc. ) viel besser.

  5. Hm. Not responsive. Not mobile. Für einen Shop anno 2014 finde ich das sehr erstaunlich.

  6. Ich hätte auch nicht gedacht, dass heute noch Shops live gehen, die nicht responsive sind. Aber ansonsten wirkt er auf mich auch nicht anders als sonstige normale Shops.

  7. Auf dem Smartphone völlig unbedienbar, horizontale Scrolleisten auf dem Desktop – ansonsten ein einziges „Me too“.
    So wird es wenig bis nichts.

  8. Erinnert an ASOS/Urban Outfitters…
    Entscheidend wird die Kombination aus Sortiment (Breite/Tiefe/Markenportfolio) und der richtigen Vermarktung (Onsite/Offsite), dem Storytelling usw. Noch ist es nichts Neues…

  9. Interessant in dem Kontext auch die Kommentare von tarek müller auf Facebook: https://www.facebook.com/Tarek.Mueller/posts/10202287174715418

  10. Auf Facebook sagt er „Responsive Version, auf tablets optimiert, folgt übrigens in zwei Wochen. Auf Smartphones optimiert in ca. sechs Wochen.“
    Das klingt mir sehr nach Adaptive und nicht nach Responsive. Bei Responsive ist alles fluid und es gibt keine auf Tablet oder Smartphone optimierte Versionen. Responsive kann man nicht so einfach „nachschieben“.

  11. Prinzipiell ein ganz netter Shop. Wenn noch die (Basic-)Hausaufgaben die nächsten Wochen gemacht werden, definitiv eine sehr solide Geschichte. Ob eine etwas lebendigere Artikelproduktion und ein klickbares Magazin bei 100% austauschbarem Sortiment genügt, um sich gegenüber großen und etablierten Playern wie Zalando, Asos und Co. behaupten, wage ich dagegen mal zu bezweifeln.

  12. Ergänzung: Mal vom cleanen Flat-Design und der durchaus schönen Artikelfotographie abgesehen, erinnert Edited etwas an 7Trends (insbesondere hinsichtlich Sortiment, das leider schon damals ziemlich austauschbar war). Hoffentlich beweist der Otto-Konzern hier einen etwas längeren Atem.

  13. Ich glaube, die Collins-Leute haben es schon ziemlich schwer, weil die Erwartungen einfach übermenschlich gross sind. Jeder erwartet von Otto nun den ganz grossen Befreiungsschlag und wenn der Kronprinz mit etlichen Mio. werkeln darf und dann auch noch ein paar echt gute Leute aus der Branche rekrutiert hat, muss die Sache einfach gewaltig werden. Am Ende haben die aber alle mit den gleichen Problemen zu kämpfen, wie jeder, der so ein Business aufzieht. Übers Wasser gehen kann da niemand.
    Und die Konzern-Dienste sind zwar oft ganz nützlich, aber eben auch nicht die Antwort auf alle Fragen. Zentrales Sourcing ist sicher Fluch und Segen zugleich. Und wenn die Kundin z.B. ihr Paket unbedingt an eine Packstation geliefert haben möchte, wird sie bei Collins-Shops nichts kaufen, denn Hermes ist Gesetz(t).

  14. Irgendwie suspekt. Während Zalando und Co mit E-Commerce as usual frenetischen Applaus ernten, wird Otto dafür kritisiert.

  15. @Kai Völlig normal. Zalando hat Otto die letzten Jahre ziemlich weh getan und das noch als Newcomer ohne 60-jährige Erfahrung im Textil-Distanzhandel.
    Und jetzt erwartet natürlich jeder von Otto einen Gegenschlag und in der öffentlichen Wahrnehmung wird Collins auch exakt so positioniert. Und da möchte man natürlich nun etwas sehen, was Zalando schlagen kann. Und dann schaut man ganz genau hin und sucht den Knall-Effekt. Den es bisher noch nicht zu sehen gibt.
    Die beiden Shops sind wirklich gut, aber das Besondere fehlt halt.

  16. Die hohe Erwartungshaltung ist m.E. doch hausgemacht. Mit Statements wie „Wir glauben daran, dass Menschen künftig anders einkaufen werden als bisher.“ darf man sowohl als Endkunde, als auch als Branchenbeobachter, mit Sicherheit etwas fernab des Standards erwarten.

  17. „Wir glauben daran, dass Menschen künftig anders einkaufen werden als bisher.“ ist für mich jetzt keine Aussage, die verwundert oder meine Erwartung hochschraubt.
    Das machen eher Statments von Oliver Samwer wie: „bis 2012 die “Nummer eins” im E-Commerce-Bereich für Möbel werden“ oder „Blitzkrieg gegen IKEA“.
    http://techcrunch.com/2011/12/22/in-confidential-email-samwer-describes-online-furniture-strategy-as-a-blitzkrieg/
    Da wurden Erwartungen hochgeschraubt und….nicht im Geringsten erfüllt.
    Dennoch wird gejubelt und bei Otto für ein Beta Shop kritisiert.

  18. Das Collins-Team und unter ihnen insbesondere das Edited-Team weiß hoffentlich, dass Edited mit dem jetzigen Konzept niemals, wirklich niemals einen angebrachten Return on Investment erwitschaften wird, vermutlich noch nicht einmal profitabel werden wird. Falls ihnen das nicht klar ist, tun sie mir leid. In den nächsten 2-3 Jahren werden sie wachsen und auf Economies of Scale oder den CLV hoffen, dann setzt die Ernüchterung ein und schließlich die Verzweiflung. Jeder, der sich auskennt, weiß das. ist denn da keiner von Yalook, Mirapodo, 7trends oder so im Team?

  19. Ich habe ein ganz merkwürdiges Gefühl bei der ganzen Geschichte.
    Jedenfalls: Leute die den Chef kennen erzählten hinter vorgehaltener Hand, vergangene Investitionen wären zwar profitabel aber eher kurzfristiger Natur und mit schwäbischem Budget finanziert gewesen.
    Der Veröffentlichungstermin für den Shop muss wohl schon lange bekannt gewesen sein, aber ob auch rechtzeitig in Fachpersonal investiert wurde?
    Mutmaßlich wäre genug Zeit vorhanden gewesen alles in Ruhe und mit überzeugendem Ergebnis umzusetzen, wäre das notwendig Kleingeld rechtzeitig investiert worden. Aber ist das wirklich passiert? Oder wurde hier vielleicht sogar versucht zu sparen?
    Man hört von Kollegen so das Eine oder Andere. So sollen trotz einer (für Otto wohl eher untypischen) Bezahlung nur befristete Verträge geschlossen werden, die dann wohl auch noch in Tochterunternehmen ausgegliedert sind. Das macht natürlich von vorn herein einen Eindruck a la „designed to fail“.
    Kollegen, die mal in den Büros waren, meinten es solle auch recht spartanisch und temporär ausgeschaut haben. Das würde wiederum zu dem passen was über vergangene Projekte erzählt wurde.
    Wenn ich eine Prognose wagen müsste, würde ich daher mutmaßen: sie werden ihre Teams vermutlich unter Zeitdruck setzen. Diese Teams werden eine Vielzahl recht kurzlebiger Verticals produzieren, die für sich genommen sogar profitabel sein könnten.
    Ich würde erwarten, dass man von diesen Verticals mittelfristig rund 80% wieder einstampft und vielleicht 1 oder 2 Shops vorübergehend behält, während man auf weiteren Nebenkriegsschauplätzen immer mal wieder Versuchballons aufsteigen lässt.
    Ich rechne in Summe nicht damit, dass der große Wurf dabei ist, sofern da nicht ein Zufallstreffer gelandet wird. Nach allem was ich bisher gesehen habe sieht es danach allerdings nicht aus.
    Mein Bauchgefühl sagt mir jedenfalls, dass es gar nicht darum geht das „nächste große Ding“ zu landen, sondern dass hier eine Streusalve abgefeuert wird. Folglich rechne ich damit in den nächsten Monaten noch eine Vielzahl weiterer Verticals zu sehen. Die spannende Frage wird sein: welche davon es in 12 bis 18 Monaten noch geben wird?

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