Exchanges #99: Reinventing Otto

Otto muss sich neu erfinden, aber wie? Auf der Bilanzpressekonferenz zeigte sich die Otto-Führung unlängst ungewohnt zerknirscht und kündigte radikale Weichenstellungen an. Welche Möglichkeiten hat der Otto-Konzern? Darüber unterhalten sich Jochen Krisch und Marcel Weiß in den neuesten Exchanges.

Dauer: 57 Minuten

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Kategorien:exchanges, Ultimondo

19 replies

  1. Langsam muß ich mich schon fragen, warum die K5 IMMER und IMMER wieder schlecht über Otto, aber gut über Collins spricht. Was ist das? Collins hat nach 3 Jahren Aufbauarbeit gerade mal einen zweistelligen Millionen-Umsatz aufgebaut, der wohl für viel Geld eingekauft wurde. Da sehe ich nichts Besonderes. Da sehe ich auch nicht die große Kompetenz gebündelt, um echtes (!) Geschäft aufzubauen.

  2. Das sehe ich ähnlich. Zwar ist Collins mit den Apps mal einen anderen innovativen Weg gegangen, aber das der jetzt der Heilsbringer und besondere USP ist, sehe ich weder in den Umsätzen noch in sonstigen Kennzahlen.
    Und gerade im Online-Marketing sind die Erfolge von Aboutyou im Gegensatz zur Anfangszeit von Zalando schlichtweg enttäuschend.

    Wobei ich in dieser Folge finde, dass sich Jochen mit übezogener Kritik an Otto zurückhält und für seine Verhältnisse überraschend human war ;-)

  3. Ich denke gerade die Apps dienen doch nur als „Nebeneffekt“ und als Vorzeige-Objekt für den Vorstand, dass etwas „Neuartiges“ gemacht wurde. Jeder der einigermaßen Verständnis von E-Commerce im Fashion-Sektor hat wird wissen, dass so etwas nicht als ganzheitliche Einheit funktioniert. Im Prinzip sind es einzelne Geschäftsmodelle gebündelt auf einer Plattform. Letztendlich sind diese Geschäftsmodelle ja durchgehend kopiert, sodass ich mich wirklich frage wo hier etwas neues suggeriert und interpretiert wird. Die gepriesenen USPs findet man ganz klar in anderen Geschäftsmodellen aus dem Internet wieder.

    Umsatzseitig läuft Collins sicherlich planmäßig – wenn aber geschaut wird mit welchen Mitteln jenes erreicht wurde, lässt es sich nicht abweisen, dass dies jedes Unternehmen geschafft hätte mit einem einigermaßen fitten Online-Marketing Team. Gebündelt hat Collins auf SEA, Facebook-Advertising & Preissuchmaschinen gesetzt. Dazu TV-Werbung – die hoch und runter lief, allerdings niemals einen Effekt wie die TV-Kampagnen von Zalando erzielen konnte. Es sollte immer bedacht werden welche Möglichkeiten gegeben sind und was dabei rumgekommen ist. Das sind natürlich nur vage Vermutungen, detaillierte Zahlen sind nicht ersichtlich. Aber es lässt sich ja ungefähr ableiten wie hoch die Budgets in den einzelnen OM-Kanälen sind + ungefähres Media-Budget + durchschnitts-Verdienst der Arbeitnehmer.

    Alleine gemessen an der Ausgangspositionierung liegt Zalando meilenweit vor Collins – generell sollte man so einen Vergleich auch nicht ziehen, ich denke hier hat Otto sich aber selbst in diese Positionierung gezogen.

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