Windeln.de wächst 85% im 1. Halbjahr, hierzulande wie in China

Die Umsätze von Windeln.de sind im ersten Halbjahr auf 75 Mio. Euro (85%) gestiegen, über die Hälfte davon stammt weiterhin aus China:  windelnde2015h1

In der Aufschlüsselung entwickeln sich die Geschäftsbereiche wie folgt:

windelnde2015h1rev

windelnde2015h1prof

Neben einem Business-Update gibts im Halbjahresbericht diesmal auch Infos zur Optimierung des Chinageschäfts und der Versandlogistik:

windelndelogistik

Wachsen will Windeln.de auch weiterhin durch Übernahmen („Windeln.de-CFO: „Wollen in Europa flächendeckend sein“) und hat gerade erst einen weiteren Zukauf angekündigt („Windeln.de kauft Bebitus und holt 7 Mio. € Umsatz für 5 Mio. € Invest„).

Weitere Einblicke aus erster Hand dann von Windeln.de-Gründer Alexander Brand auch auf der K5 Konferenz am 10./11. September in München.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Food, Shopboerse

11 replies

  1. Überbewertet an die Börse gegangen, Zukäufe erscheinen noch etwas klein, die angesprochene MyToys-Phantasie wäre natürlich nen großes Signal, aber operativ wirkt das alles recht beeindruckend.

    Das Kundensegment mag eine weniger starke Kundenbindung wie z.B. bei Zooplus ermöglichen, da Kinder nun mal aus dem Windelalter rauswachsen, das bleibt ein Malus. Spannend zu sehen ist, dass das Chinageschäft 50% des Gesamtgeschäfts ausmacht und man hier die Opportunitäten wohl zur passenden Zeit genutzt hat.

    • Mit dem Kundensegment bin ich mir nicht sicher (tatsächlich). Einerseits hast Du Recht, so ein Kind ist natürlich schnell „aus dem Gröbsten“ raus. Andererseits wäre es mal spannend zu sehen, wie es mit den Leuten aussieht, die eben nicht nur ein Kind kriegen, sondern nach dem ersten, das mithilfe von Windeln.de „durchgefüttert“ wird, dann noch eins oder zwei hinterherschieben. In der Zeit kann der eine oder andere Hund ja schonmal das Halsband abgeben ;-)

      • Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man beim zweiten Kind viel Produkten vom ersten Kind übernimmt, also nicht neu kauft. Und die Verbrauchsmaterialien kauft man dort, wo es am billigsten und bequemsten ist. Wenn das nicht windeln.de ist, dann ist es DM, Amazon oder sonst wer.

        Bei Tiernahrung wechselt man nicht ständig und ist froh, wenn man das passende Produkt gefunden hat und dies einem zuverlässig zugestellt wird.

        Nie und nimmer wird Windeln.de jemals ein solches Stammkundengeschäft wie ein Zooplus aufbauen können.

        So zumindest meine eigene Erfahrung.

    • @Kai: Ah ja, das mit dem Übernehmen macht Sinn! Da fehlt mir die Erfahrung ;-)

  2. Nur für mich als Laien zum Verständnis:

    Ist es so, dass Windeln.de im ersten HJ 2015 bei 75 Mio. Euro Bruttoumsatz, ca. 4 Mio € Verlust geschrieben hat und dennoch mit dem 1,7 fachen des Bruttoumsatzes an der Börse gehandelt wird ?

  3. Neben der Erfolgsgeschichte, gibt es scheinbar aktuell auch ein Sicherheitsthema: http://www.mydealz.de/diverses/windeln-de-kundenkonten-gehackt-596642

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