HDE-Ausblicke 2015: „Städte verlieren, Online gewinnt“

Online wirkt besser denn je. Heute gab es vom HDE wieder den alljährlichen Motivationsschub für den deutschen Online-Handel (PDF) – und was für einen:

hdeonlinehandel2015

Über 10 Mrd. Euro sollen die Onliner den Ladenbetreibern in nur 3 Jahren abgenommen haben, 4,6 Mrd. Euro alleine im laufenden Jahr:

hdecommerce2015

Wer als Einzelhändler seine Filialen jetzt nicht schleunigst schließt und/oder abstößt, dem ist auch nicht mehr zu helfen („Wie lange will der HDE den Handel noch für dumm verkaufen?„):

hdekundenfrequenz2015

Siehe beispielhaft die jüngsten Entwicklungen („Warum die Metro-Gruppe froh ist, Kaufhof los zu sein„) bei Kaufhof („Kaufhof in der Mieten-, der Handel in der Multichannel-Falle“) oder bei Reno („Wohin geht Hamm Reno? Wohin der Schuhhandel?“)

Nicht ohne Grund konnte sich der Online-Handel in diesem Jahr stärker präsentieren denn je („Danke für die beste K5 Konferenz aller Zeiten!„) – mit einer klaren Kampfansage auch an den stationären Handel („Wir nennen es Beratungsklau durch den stationären Handel“).

Dass der Online-Erfolg in diesen Dimensionen nicht vom Himmel fällt, unterstreichen auch sehr schön die Professionalisierungssprünge der letzten Jahre (Exchanges #111).

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Uncategorized

6 replies

  1. „Wer als Einzelhändler seine Filialen jetzt nicht schleunigst schließt und/oder abstößt, dem ist auch nicht mehr zu helfen“
    Diese Aussage ist zu einfach zu pauschal. Was evtl. auf den Buchhandel zutreffen mag, halt ich z.B. im Segment Lebensmittel für absoluten Quatsch.
    Hätte mich auf der K5 aber sehr darüber gefreut, wenn dieses Thema u.a. mit blue tomato diskutiert worden wäre. Wurde leider nicht thematisiert.

    • naja, wer es hören wollte, konnte durchaus raushören, dass Blue Tomato gerade voll in die Komplexitätsfalle tappt, die eine Filialausweitung mit sich bringt. Fokus der K5 Session war allerdings die Internationalisierung und wie man sich dabei auf die unterschiedlichen Märkte einstellt.

      Die HDE-Zahlen zeigen doch eindeutig, wie die Frequenzen in den (Innen-)Städten abnehmen. Das betrifft gute Händler wie schlechte Händler. Und da es sich um ein strukturelles Thema handelt, wird auch keine Branche davon verschont bleiben. Wer den Knall jetzt noch nicht gehört hat, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Und warum möchte wohl Tengelmann um alles in der Welt seine Supermärkte loswerden? Mehr wert werden die sicherlich nicht mehr.

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