Wie sich Birchbox im Krisenjahr 2016 erneuert hat

Mit Abos lässt sich unheimlich schnell wachsen. Damit dauerhaft erfolgreich zu sein, bleibt allerdings eine große Kunst, wie im Beauty-Segment nicht nur Glossybox feststellen musste („Quo vadis, Glossybox?“), sondern im letzten Jahr auch Birchbox mit mehreren Entlassungswellen.

In einem lesenswerten Update hat Birchbox-Gründerin Katia Beauchamp nun beschrieben, was sich 2016 geändert hat („Year Six“):

„One key example of this was prioritizing mobile (something we always said we did, but this time we made real tradeoffs). The results were phenomenal: mobile transactions surpassed desktop, and conversion on mobile improved 35%, saving us millions of dollars in acquisition costs.

Another area of prioritization was self-subscription. Typically our holiday focus is entirely on gifting, but we decided to put new efforts in place to encourage and capture customer demand to shop for themselves too. We saw the same velocity of gifting, but drove a 35% increase in self-subscribers from holiday 2015, and a 60% increase in people signing up for annual subscriptions (a full year of Birchbox instead of the monthly rebillable subscription).

We recently invested more resources in customer research to refine our vision for the Birchbox product evolution, and their insights helped us launch a beta version of Birchbox Select last month.“

Es lohnt sich, das komplette Update zu lesen. Demnach soll nun auch Birchbox profitabel arbeiten („Pioneering Beauty Startup Birchbox Turns Profit After Tough 2016“).

Was Glossybox anders machen will als Birchbox, gabs letztes Jahr bereits auf der K5 Berlin:

Und auch dieses Jahr freuen wir uns auf ein Glossybox-Update am 22./23. Juni.

Unlängst auf der Shoptalk hatte US-Platzhirsch Sephora Play vorgestellt, seine Variante der Beauty-Box (am Ende des Videos), nachdem Douglas und andere mit ihren Boxen bereits gescheitert sind.

Zu den Entwicklungen in der Online-Beautybranche siehe auch die jüngsten Umsatz-Updates zu Douglas („Douglas wächst im E-Commerce von 261 Mio. € auf 325 Mio. €“) und zu Parfumdreams („Parfumdreams wächst 2016 auf 72 Mio. Euro (+31%)“).

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse

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