Was sich bei Whole Foods unter Amazon ändern soll

Kann wenigstens Amazon den stationären Einzelhandel retten? Um 2,4% sind die Umsätze in den Whole Foods Märkten in den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres eingebrochen. Und selbst Walmart bietet Online-Shoppern neuerdings Preisnachlässe, wenn sie in den Laden kommen („Walmart und der große Pickup Discount für Selbstabholer“).

Jetzt hat Amazon angekündigt, was sich bei Whole Foods unter Amazon ändern soll („Amazon and Whole Foods Market Announce Acquisition to Close This Monday, Will Work Together to Make High-Quality, Natural and Organic Food Affordable for Everyone“):

„Here’s what will be new in Whole Foods Market stores on Monday and what customers can expect over time as the two companies integrate:

  • Starting Monday, Whole Foods Market will offer lower prices on a selection of best-selling staples across its stores, with much more to come.
  • In the future, after certain technical integration work is complete, Amazon Prime will become Whole Foods Market’s customer rewards program, providing Prime members with special savings and other in-store benefits.
  • Whole Foods Market’s healthy and high-quality private label products—including 365 Everyday Value, Whole Foods Market, Whole Paws and Whole Catch—will be available through Amazon.com, AmazonFresh, Prime Pantry and Prime Now.
  • Amazon Lockers will be available in select Whole Foods Market stores. Customers can have products shipped from Amazon.com to their local Whole Foods Market store for pick up or send returns back to Amazon during a trip to the store.

This is just the beginning – Amazon and Whole Foods Market plan to offer more in-store benefits and lower prices for customers over time as the two companies integrate logistics and point-of-sale and merchandising systems.“

Man kann also gespannt sein, wie die Whole Foods Welt in ein bis zwei Jahren aussehen wird.

In Private Equity Manier hat Amazon die Übernahme von Whole Foods („Amazon will Whole Foods für 13,7 Mrd. Dollar übernehmen“) komplett mit Fremdkapital finanziert („Amazon pumpt sich $16 Mrd. für Whole Foods Übernahme“).

Über Amazon als Nahversorger (in Seattle und anderswo) hatten wir uns ausführlich in den Exchanges #172 unterhalten.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Amazon, Food

2 replies

  1. „Kann wenigstens Amazon den stationären Einzelhandel retten?“ Das nenn ich mal hammerhart :-)
    Der größte und skrupellosester Zerstörer des Einzelhandels… Das wäre ja genauso als wenn der Drache die Prinzessin vorm Drachen retten würde.

    • Warum? Passt doch: Zuerst horizontal angreifen und schwächen, dann vertikal integrieren und dort sein zeug bundlen.

      Ich will gar nicht wissen, bei wie vielen Einzelhändlern in 5 – 6 Jahren Amazonlocker neben dem DHL/Hermes Servicepunkt stehen werden…

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