Douglas verliert im Online-Wettbewerb und will gegensteuern

Wenn Omni-Channel-Strategien scheitern. Durch den Fokus auf die Filialen hat Douglas sein Online-Geschäft vernachlässigt und so in den letzten Jahren stetig Marktanteile an Notino, Flaconi & Co. verloren. Nachdem es seine Umsatzziele jetzt gleich mehrfach verfehlt hat, will es nun doch wieder gegensteuern:

„Wir verlagern Investitionen vom Filialgeschäft in den Onlinebereich, stärken unsere Preispositionierung und investieren gleichzeitig in Differenzierung und Exklusivität; zudem beschleunigen wir die Digitalisierung.

Der Onlinehandel wächst schneller als das stationäre Geschäft und mit einer soliden Profitabilität auf Ebit-Basis, während sich die Filialumsätze auf vergleichbarer Fläche („like-for-like“) negativ entwickeln.“

Schuld an der mageren Geschäftsentwicklung ist natürlich nicht die verfehlte Strategie, sondern „die Marktbedingungen“, die sich „spürbar verändert haben“.

An der Börse wird Douglas jetzt noch mit 860 Mio. Euro bewertet. Beim Börsengang vor zwei Jahren waren es noch 2,4 Mrd. Euro.

Ein Beitrag aus der Reihe „Manche Unternehmen lernen und lernen einfach nicht dazu“.

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Kategorien:Shopboerse

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