Und warum steht Dress-for-less plötzlich so alleine da?

Die Notgemeinschaft aus Kaufhof und Karstadt führt zu einer ganzen Rehe von Effekten in der Signa Retail Group: Auf der einen Seite die Zerschlagung der Signa Sports Group („Karstadt Sports fliegt aus der Signa Sports Group“), auf der anderen Seite Dress-for-less, das jetzt in der neuen „Signa Department Store Group“ ziemlich alleine dasteht:

Während es Hood & Co. über die Linie geschafft haben, hat es für Dress-for-less offenbar nicht mehr gereicht. Was zweierlei bedeuten kann:

  • Entweder Dress-for-less steht komplett zur Disposition, weil es als Online-Anbieter nicht mehr in die Strategie passt und/oder das Ergebnis vermiest.
  • Oder aber Dress-for-less bildet die Keimzelle für eine Kette von „Designer Oulets“, mit der Signa dann gegen TK Maxx und andere antreten könnte.

Es ist ohnehin davon auszugehen, dass an vielen Kaufhof- und Karstadt-Standorten nur noch eine der beiden Marken überleben wird.

Insofern stellt sich die Frage, was aus den übrigen Flächen wird. Kann gut sein, dass sich Signa an manchen Standorten für Primark & Co. öffnet. Oder aber mit eigenen Konzepten antritt.

Dress-for-less hatte Signa Retail 2016 aus der Insolvenz übernommen und anschließend die Gründer zurückgeholt.

Die aktuelle Signa-Unternehmensübersicht für das Handelsgeschäft ist den Unterlagen von Hudson Bay (PDF) entnommen.

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Kategorien:Shopboerse

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