Rakuten enthüllt seine neue Plattform für Europa

Zum Thema „Marktplätze gestern, heute und morgen“ haben wir uns in den Exchanges #187 ausführlich auch über Rakuten unterhalten, das sich von einer Shopping- hin zu einer Marketingplattform verwandeln will. In England und Spanien kann man den Ansatz inzwischen besichtigen („Rakuten sets the course for borderless business in Europe“). Deutschland soll in Kürze folgen:

“The new platform not only frees up resources and really allows us to scale the businesses in the U.K. and Spain, it’s the beginning of something even bigger: continental expansion,” shared Rasterhoff. “We’re about to launch our services as part of the German marketplace Rakuten.de’s Club membership program.”

And more is on the horizon: Increased mobile performance and usability was a must for the newly developed platform. Operating on Rakuten Aquafadas’ platform already lays the next step to address audience need. Being one of the leading app publishers, it will be only a matter of time before a brand new Rakuten Shopping app hits app stores and takes Europe by storm.“

Vollmundige Ankündigungen ist man von Rakuten ja gewohnt („Rakuten bleibt noch ein Jahr, um an Amazon vorbeizuziehen“). Doch so spannend der Grundansatz in der Theorie (und für den japanischen Markt) auch sein mag, in Europa wird sich Rakuten schwer damit tun:

Zum einen fehlt Rakuten immer noch die Bekanntheit (siehe auch Deutschland bleibt für Rakuten ein Fass ohne Boden). Zum anderen geht Rakuten davon aus, dass sich Europa als ein großer Markt behandeln lässt. Ein (Denk-)Fehler, der schon vielen zum Verhängnis wurde.

Marktplätze gestern, heute und morgen

Nichtsdestotrotz beschreitet Rakuten damit natürlich einen Weg, den in den kommenden 5 bis 10 Jahren viele Plattform-Betreiber gehen werden (siehe u.a. MercadoLibre).

Und wenn nicht, dann besteht durchaus die Gefahr, dass ihnen die Vermarktungsplattformen das Wasser abgraben:

Auf der K5 Future Retail Conference am 4./5. Juni in Berlin gibt es wieder Updates und Einordnungen zu den unterschiedlichsten Plattformstrategien. So erläutert u.a. Vente-Privée, wie es sich weiterentwickeln will. Auf der anderen Seite werden diesmal auch Instagram & Co. vertreten sein.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse

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