Brandless und die geplatzten Milliardenträume

Manchmal wundert einen, in welche E-Commerce-Unternehmen VCs ihre Millionen pumpen (und welche sie links liegen lassen). So muss jetzt Brandless aufgeben, nur anderhalb Jahre nach einer unfassbaren $240 Mio. Runde:

„After more than two amazing years of bringing customers across the country better for you and better for the planet products, Brandless is halting operations.

While the Brandless team set a new bar for the types of products consumers deserve and at prices they expect, the fiercely competitive direct-to-consumer market has proven unsustainable for our current business model.“

Sind also Direct-to-Customer Marken nur was für die Nische?, wie Dennis Kallerhoff bei sich im Newsletter argumentiert.

Jein. Vieles hängt von der Marke, von der Ausrichtung (Zielgruppe), vor allem aber vom Geschäftsmodell ab:

  • Für VCs sind DTC-Brands aber wohl nur etwas, wenn sie neben einer starken Techkomponente auch ein ausgeklügeltes Geschäftsmodell enthalten. Dennis hatte sich dazu kürzlich zum Beispiel Peloton angesehen.
  • Für strategische Partner und Investoren können hingegen auch DTC-Brands mit vergleichsweise simplen Geschäftsmodellen durchaus spannend sein.

Wer sich selber ein Bild machen will: Auf der K5 am 26./27. Mai in Berlin sind auch dieses Jahr wieder ein breites Spektrum an Marken vertreten, u.a. Audibene und Lillydoo.

Siehe dazu auch Wer möchte HelloBody – bei Umsätzen von 65 Mio. Euro? und Chal-Tec macht 190 Mio. € und wird zur Berlin Brands Group

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Brands, Shopboerse

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