DHL sieht Peak im Mai und meidet zusätzliche Investitionen

Von DHL gab es gestern die vorläufigen Zahlen für das 2. Quartal. Das Paketvolumen ist demnach im Mai noch stärker angestiegen als im April, ehe sich die Lage im Juni dann wieder etwas entspannt hat (PDF-Quelle):

DHL hat die Lage in den letzten Monaten gut gemeistert, ist dabei jedoch vor allem auf der letzten Meile immer wieder an seine (Kapazitäts-)Grenzen gestoßen. Wer allerdings gehofft hat, dass es deshalb Investitionen vorzieht und/oder zusätzliche Investitionen vorsieht, sieht sich enttäuscht.

Anders Amazon, das seine Anteilseigner frühzeitig darauf eingestellt hat, dass sämtliche für das 2. Quartal erwarteten Gewinne von 4 Mrd. Dollar in den Ausbau der Logistik fließen. Siehe auch Amazon betreibt bereits 6 Whole Foods Märkte als Online-Depots.

Amazon ist dabei nicht allein. Fast alle Onliner ziehen angesichts der Corona-Entwicklungen ihre Investitionen vor.

DHL hingegen will an seiner – aus Handelssicht – auch vor Corona schon unzureichenden Strategie für 2025 festhalten. Siehe dazu auch Was bringen 5.000 DHL Packstationen für den Onlinehandel?

Intensiv hatten wir uns mit der DHL-Strategie für 2025 in den Exchanges #237 auseinandergesetzt:

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Logistik

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