Durstexpress wird Flaschenpost und verschwindet vom Markt

Nach der Übernahme von Flaschenpost verabschiedet sich die Oetker-Gruppe von Durstexpress und setzt künftig voll auf Flaschenpost:

„So wird das neue Unternehmen künftig einheitlich unter der Marke flaschenpost auftreten.

Darüber hinaus wird auch die Gesamtlogistik zukünftig auf den Business- und Operations-Prozessen der flaschenpost basieren.“

Zugleich meldet Oetker für die Radeberger Gruppe „ein rabenschwarzes Jahr“:

„Unsere Branche musste also in zwölf Monaten einen Absatzrückgang verkraften, der organisch erst über einen Zeitraum von schätzungsweise fünf Jahren eingetreten wäre.“

Entsprechend gespannt kann man sein, ob und wie lange die Oetker-Gruppe die für Flaschenpost notwendigen Investitionen aufbringen wird.

Denn üblicherweise heißt es in solchen Fällen „Im Zweifel für das Stammgeschäft“. Nicht dass Flaschenpost irgendwann das Schicksal von Liefery und andern blüht.

Siehe dazu auch die Crossover Exchanges #24 („Warum wir vom Flaschenpost-Exit enttäuscht sind“).

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Food, Logistik, Shopboerse

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