Auch Saks.com will die Filialen in eine „Bad Bank“ auslagern

Nachdem die (ehemaligen) Gesellschafter von Neiman Marcus dessen Online-Geschäft vor der Insolvenz bewahren und gerade sehr erfolgreich an die Börse bringen konnten („Mytheresa holt $407 Mio. zu einer Bewertung von $2,2 Mrd.“), hat der vormalige Kaufhof-Eigentümer HBC für Saks 5th Avenue jetzt offenbar ähnliche Ambitionen („Hudson’s Bay Co. Planning to Take Saks.com Public“):

„The Hudson’s Bay Co. has begun meeting with investors […] to split Saks.com from the Saks brick-and-mortar stores,” a source told WWD.

“Hudson’s Bay is meeting with investors now to do a private placement in Saks.com, putting it in a position to do an IPO in the next 12 months.“

Saks.com generates about $1 billion in annual sales. That’s roughly twice the volume of the Mytheresa luxury website that went public Thursday and saw its stock price quickly soar.

Für so manch andere Handelsgruppe kommt das zu spät (siehe Boohoo kauft Debenhams für £55 Mio. als Online-Marktplatz und Topshop könnte an Asos, Boohoo oder Shein gehen), für Douglas und Media Saturn wäre das aber weiter eine Option.

HBC hatte sich Ende 2019 wegen strategischem Versagen von der Börse zurückgezogen und versucht jetzt zu verscherbeln zu retten, was zu retten ist.

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