Mit dem Testlauf von meinAldi will Aldi zeigen, dass ein eigener Lieferdienst keinen Sinn macht. Und ist damit offenbar auf bestem Wege:
«Der Discounter Aldi Süd will seinen Lebensmittel-Lieferdienst vorerst nicht auf sein ganzes Verbreitungsgebiet ausweiten. [Das] sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Montag.
Der Online-Handel mit Lebensmitteln sei wegen der hohen Kosten für Personal, Rohstoff, und Logistik «aktuell kein rentables Geschäftsmodell», hieß es.
Liefergebühren stellten «in Zeiten absoluter Preissensibilität» für viele Menschen eine Hürde dar.“
Picnic, das ohne Liefergebühren arbeitet (aber mit einem Mindestbestellwert von 40 Euro), muss sich also erstmal weiter keine Sorgen machen.
Woran es bei meinAldi sonst hakt, hatten wir auch in den Exchanges #332 besprochen.
Frühere Beiträge zum Thema:
- Aldi, Migros, Picnic und der Fluch der letzten Meile
- Wie weit kommt Aldi mit seinem Picnic-Klon?
- Aldi startet eigenen Lieferdienst Mein Aldi in NRW
- Picnic sucht weitere 500 Mio. Euro von Edeka & Co.
- Picnic verfehlt die Umsatzmilliarde mit 918 Mio. € (+28%)
- Picnic über die Expansionspläne in Deutschland #K52023
- Exchanges #332: meinALDI, Lidl und Kaufland
Kategorien:Food, Mobile, Shopboerse

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