Shein fährt gerade eine Doppelstrategie. Auf der einen Seite setzt es auf eine Plattform-Strategie („Shein peilt in drei Jahren Marktplatz-Umsätze von $20 Mrd. an“). Auf der anderen Seite will es „Shein als Service“ etablieren:
„Tagged as “supply chain-as-a-service,” this offering is set to enable external labels to use Shein’s platform for launching and testing new clothing items in small amounts.“
Letztlich bietet Shein also das, was es für Forever 21 oder für Missguided macht, zunehmend auch externen Partnern an.
Egal ob als Marktplatz oder als Service-Provider – noch hat Shein die Herausforderung, prominente Brandpartner für sich zu gewinnen.
Bis diese auf den Zug aufspringen, kann Shein seine Services mit kleineren und unbekannteren Partnern testen, die dies als Chance begreifen, schnell neue Sortimente zu testen und/oder mit Shein in neue Umsatzdimensionen vorzudringen.
Schließlich beschränkt sich Shein nicht mehr nur auf das Modesegment und ist mit inzwischen 45 Mrd. Dollar dabei, zur Umsatzmarke von 100 Mrd. Dollar vorzudringen.
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Kategorien:China, Shopboerse

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