Otto will sich auf Kosten der Marktplatzhändler sanieren

Otto scheint ein Sanierungsprogramm beschlossen zu haben, bei dem auch (und vor allem) die Marktplatzhändler kräftig bluten müssen:

So soll sich ab August die monatliche Grundgebühr um 60 Euro erhöhen, was Otto – bei zuletzt 6.500 Marktplatzhändlern – bis zu 4,7 Mio. Euro an Mehreinnahmen im Jahr bringen soll.

Zudem will Otto weitere Provisionserhöhungen durchsetzen, die beim aktuellen Handelsvolumen im Schnitt Mehreinnahmen von 21 Mio. Euro pro Prozentpunkt bringen.

Alles natürlich vorausgesetzt, dass nicht allzu viele Händler abspringen bzw. nach den Handels- nicht auch noch die Marktplatzumsätze einbrechen.

Ziel der Maßnahmen ist es, das Handelsgeschäft zu stärken, das bei Otto zuletzt stark unter dem Marktplatzgeschäft gelitten hat.

Aufgrund strategischer Differenzen hatte sich Otto im Februar vom Marktplatzchef getrennt und den Schleudersitz dann im Mai neu besetzt.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse, Ultimondo

Schlagwörter:

1 Antwort

  1. Dadurch werden die Preise bei Otto höher sein als bei Amazon, Ebay, Kaufland, etc.

    Ich schätze, dass dies den Kunden spätestens nach drei Monaten auffällt und die Verkäufe auf der Plattform zurückgehen, was dann auch die Einnahmen von Otto beeinträchtigt.

Trackbacks

  1. Wenn Amazon Tausende Lieferanten zu Marktplatzhändlern macht – Exciting Commerce
  2. Otto soll ohne Altlasten an die nächste Generation gehen – Exciting Commerce

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Exciting Commerce

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen