AI Commerce: Perplexity und die Folgen für den E-Commerce

Nicht völlig unerwartet ist es Perplexity, das als erster AI-Player eine Shoppinglösung vorgestellt. Und man sollte sich nicht irritieren lassen. Was wir hier sehen, ist allenfalls die Spitze des Eisbergs.

Die erste Frage, die sich stellt: Was genau hat Perplexity da eigentlich vorgestellt: eine neue Shopping-Experience? Einen neuen Marktplatz? Eine neue Shoptechlösung? Oder alles auf einmal?

Zum Start ist Perplexity Shopping nur mit einem Pro-Account nutzbar. Auch davon sollte man sich nicht irritieren lassen.

Denn welche Möglichkeiten ambitionierte, neue E-Commerce-Player erlösseitig haben, haben wir In den 100-Milliarden-Dollar-Exchanges erläutert. Kurz zusammengefasst: Provisionsmodelle waren gestern. Gezahlt wird für die Präsenz.

Über kurz oder lang dürfte Perplexity Shopping deshalb ein Preferred-Partner-Programm auflegen – für die, die bei den Empfehlungen ganz oben stehen wollen.

Spannend ist darüber hinaus, ob Perplexity nicht nur zum Marktplatz, sondern zur vollwertigen Shoptech-Lösung wird, mit der die angeschlossenen Händler, Content Creator etc. „Shopping Experiences on the fly“ generieren können.

Perplexity Shopping und die Folgen für den E-Commerce werden uns auch in den kommenden Exchanges (#365) beschäftigen.

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Kategorien:AI, Mobile, Shoptech, Thinktank

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