Wer ist bei der „Fusion“ von Outfittery und Lookiero der stärkere Partner und wer gibt entsprechend künftig den Ton an? Das sorgt derzeit für Fragezeichen in der Branche.
Da die PR-Agentur der beiden gerade erheblichen Druck auf Exciting Commerce ausübt und dabei auch vor Drohungen nicht zurückschreckt, hier ergänzend zu den bisherigen Beiträgen noch eine Gegenüberstellung der M&A-Beratung Arcano, die Lookiero bei dem Deal unterstützt hat.
Demnach hatte Lookiero schon 2023 sowohl bei der Zahl der Bestellungen (860.000:630.000 bzw. 58:42) als auch bei der Zahl der Beschäftigten (340:280 bzw. 55:45) die Nase vorn.
Im welchem Anteilsverhältnis sich die beiden Unternehmen zusammenschließen, lässt die PR bewusst offen. Die Größenverhältnisse und dass der Lookiero-Gründer die operative Führung des gemeinsamen Unternehmens übernimmt, spricht aber eigentlich für sich.
Entsprechend stellt sich die Frage, weshalb die PR in diesem Fall mit Einschüchterungsmethoden arbeitet, wie sie in 20 Jahren Exciting Commerce noch nicht vorgekommen sind?
Frühere Beiträge zum Thema:
- Outfittery und Lookiero im Umsatzvergleich
- Outfittery geht an Lookiero – bei gemeinsamen Umsätzen von 130 Mio. €
- Outfittery liefert Jahresabschlüsse für 2020 und 2021 nach
- Outfittery lag vor der Modomoto-Übernahme bei 53 Mio. €
- Modomoto hat gerade mal 16% an Outfittery bekommen
Kategorien:Shopboerse

Was für Drohungen und warum wird überhaupt gedroht?
gedroht wird mit rechtlichen Schritten, da die Beiträge nicht der offiziellen PR-Linie folgen und die PR-Agentur auf dem Begriff „Fusion“ besteht.
Wie putzig