Wie lange hält Burda jetzt noch an Cyberport fest?

Otto hat Mytoys aufgegeben, Tengelmann Babymarkt und Media Saturn soll an JD gehen. Bleibt die Frage: Wie lange will Burda jetzt noch an Cyberport festhalten, das seit Jahren weder voran noch zur Ruhe kommt?

Cyberport war die letzten Jahre eine der tragenden Säulen von BurdaCommerce, das 2024 auf Umsätze von knapp 1,1 Mrd. Euro gekommen ist (inkl. der Umsätze von HolidayCheck und anderen).

Unlängst hat der Burda-Konzern umstrukturiert und aus den bisher drei Segmenten zwei gemacht. Nun zählt Cyberport wie New Work (Xing) und Nebenan zum Beteiligungsgeschäft von Burda:

„Unter dem Dach von Burda Equity werden alle digitalen Beteiligungen von Burda sowie die Investmentgesellschaft Burda Principal Investments (BPI) gebündelt.

Zu diesem Bereich gehören heute die New Work SE, HolidayCheck, Cyberport, Silkes Weinkeller, Burda Next (u.a. GhosteryBrave), nebenan.de sowie das Beteiligungsportfolio der Burda Principal Investments BPI mit über 30 aktiven Beteiligungen in Europa und Asien.“

Was überlebt bei Burda in welcher Form?

Man kann also gespannt sein, wie es für Cyberport und die anderen Beteiligungen weitergeht, zumal im Rahmen des Konzernumbaus auch eine Personalie aufhorchen lässt.

Denn oberster Aufseher bei Burda ist jetzt Olaf Koch, der schon die Metro-Gruppe komplett zerschlagen hat (in Metro, Kaufhof, MediaSaturn und Real).

Es bleibt spannend zu sehen, wie die Burda-Gruppe in fünf bis zehn Jahren aussieht und ob sie dem Schicksal von Gruner + Jahr entgehen kann, von dem heute kaum noch etwas übrig ist.

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Kategorien:Elektronikhandel, Shopboerse

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