„Nach mehr als drei Jahren“ hat sich Rewe nun doch breit schlagen lassen und seine Türen für Wolt & Co. geöffnet. Ist das jetzt der Dammbruch bei Food & Delivery?
„[I]t’s hard to overstate what a milestone this is for Retail in Germany.
Bringing one of Germany’s leading grocery retailers onto Wolt is a major step forward in our ambition to make Wolt a platform for local commerce and everyday essentials.“
Liefern jetzt also Uber Eats, Wolt und Lieferando für REWE, wie REWE meint?
Oder ist es nicht vielmehr umgekehrt: REWE liefert (die Produkte) für Uber Eats, Wolt und Lieferando – künftige Amazons, die aus ihren Ambitionen keinen Hehl machen.

Denn „Sofort-Lieferung“ hin oder her: Wolt & Co. haben über kurz oder lang ganz klar den Wocheneinkauf im Visier.
Bemerkenswert ist in jedem Fall, dass REWE gleich alle drei unterstützt und sich so gleich drei künftige Wettbewerber ins Haus holt. Siehe dazu auch The State of Online Retail: Die neuen Amazons
Doch ohne eigene Expresslieferung kann es REWE eigentlich nur falsch machen.
Die spannende Frage ist jetzt, ob mit REWE an Bord bei Wolt & Co. nun auch EDEKA, Aldi, Lidl, dm und andere anspringen.
Passend zum Thema hat Wolt gerade auch seinen Retail Report veröffentlicht.
Frühere Beiträge zum Thema:
- The State of Online Retail: Die neuen Amazons #K52026
- Wolt Market tritt jetzt im Wocheneinkauf gegen Knuspr & Co. an
- Kann Delivery Hero mit Doordash und Uber Eats mithalten?
- Wo stehen DoorDash und Uber Eats im direkten Vergleich?
- DoorDash und Wolt steigen mit $102 Mrd. (+27%) in die 100-Milliarden-Liga auf
- Wie Wolt Flink für die Expansion im Lebensmittelbereich nutzt
- Wolt positioniert sich jetzt als lokaler Marktplatz – mit maximalem Werbepotenzial
- Wie Wolt, Lieferando und Foodora für On-Demand-Lieferungen trommeln
- Wolt sieht sich jetzt bei 5 Mrd. € im Local Commerce #K52025
- Exchanges #377: Local Commerce heute und morgen
Kategorien:Food, Logistik, Mobile, Shopboerse

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