Quelle bereitet den Start der Quelle QStores vor

Nach dem endgültigen Aus für Quelle Market bereitet Quelle im Rahmen des Quelle Partnerprogramms den Start der Quelle QStores vor.

Die QStores orientieren sich am Prinzip von Zlio bzw. an den Amazon aStores – und wollen Kunden zu Mitverkäufern machen:

Qstores

"Produkte integrieren und verkaufen

In Ihrem QStores
können Sie eine beliebige Anzahl von Produkten verkaufen. Dabei greifen
Sie auf das umfangreiche Sortiment von Quelle zurück.

Qstoresvorlagen

über einen
einfachen Web-Katalog schieben Sie einzelne Produkte oder komplette
Produktgruppen in Ihren Shop."

Über die Suchmaschinen sind die Verkaufsseiten bereits zugänglich. Entsprechend dürfte der offizielle Launch kurz bevorstehen. Die Provisionsabwicklung läuft über Zanox.

Mail-Men hat ein paar zusätzliche Infos ("Die Quelle QStores kündigen sich an").

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopping Widgets, Social Commerce, Ultimondo

  1. Grundsätzlich eine gute Idee, aber vom Ansatz her dennoch falsch: die vergangenen Monate haben gezeigt, dass Empfehlungsshops wie aStore, Zlio, SmartStores, Handeln.de etc. mit diversen Problemen behaftet sind und letztlich nicht wirklich funktionieren. Zu viel Pflegeaufwand für die Affiliates und gleichzeitig zu wenig Reichweite durch Suchmaschinen.

  2. Ob was funktioniert ist immer eine Frage der Ziele, die man erreichen möchte. Dass ein fertiger Affiliate Shop kein Wunderwerk für einen Affiliate Profi ist, ist klar. Dass ein Affiliate Shop kein Ersatz für einen eigenen Online-Shop mit eigenen Produkten etc… ist auch klar. Es gibt aber eine Zielgruppe, die für den Shop geeignet ist… und dann wird’s für die Zielgruppe und den Veranstalter spannend.

  3. Wie gesagt, vom Grundsatz her sind Whitelabel-Lösungen immer eine gute Sache, wenn man sein Handwerk versteht (z.B. Stichwort „dublicate Content“). Ich halte den Ansatz der Empfehlungsshops jedoch grundsätzlich für gescheitert. Dies hängt oft auch damit zusammen, dass ein konsistenter Produktkatalog fehlt. Gerade hier tun sich große Versandhändler schwer. Und dann vergeht auch den kleinen Affiliates mit der Zeit der Spaß, wenn man seine Empfehlungen x-mal einstellen muss. ;-)

  4. Besser als man erwarten durfte, aber natürlich belastet mit den üblichen Problemen:
    – epages und Intershop können nicht so richtig gut mit einander.
    – keine Verknüpfung zwischen Kunden-acc. und Shop-Acc.
    – Der Shop-Builder mit Zugriff auf 250k Produkte folgt einer völlig überforderten Ordnerlogik. Da wahrscheinlich auch hier kein direkter Zugriff: keine Auswahl per Best.-Nr. (ASIN? Someone?) oder Suchfunktion.
    – Generell etwas langsam und träge

  5. Mitten beim Shop-Bauen wurde das ganze scheinbar wieder offline genommen…

  6. @cbs wenn man das Shop-Befüllen mit Suchbegriffen oder Kategorie-Abo automatisieren oder durch Ersatzvorschläge halbautomatisieren kann, dann ist das mit dem konsistenten Produktkatalog ein geringeres Problem…
    Grundsätzlich sehr spannend, da man die User den Long-Tail strukturieren lässt. Wenn man diese Informationen dann wiederum für den eigenen Shop nutzt (z.B. als Filter oder User-Generated Kategorien sozusagen), dann könnte man damit auch dem Long-Tail-Problem der Sortimentsüberflutung von quelle.de begegnen ;-)

  7. Konsistenten Produktkatalog? Ist doch eher ein Problem von Zlio, weil die nicht wissen welcher Partner wann welches Produkt einstellt und wieder offline nimmt. Für den Affiliate Shop macht das dann natürlich keinen Spaß, weil sein Sortiment plötzlich weg ist.
    Aber ein großer Versandhändler hat doch einen konsistenten Produktkatalog!
    @xenon: hab kein Wort verstanden :-)

  8. Partner verkaufen fr Quelle knftig im eigenen QStore

    Geld verdienen im Internet leicht gemacht so oder so hnlich wird vermutlich der vielversprechende Titel der Pressemitteilung lauten, wenn Quelle demnchst seine QStores startet.Da fhlt man sich doch gleich in das Jahr 1999 zurckversetzt, als uns dies

  9. Hmm.. no love für die Neckermann eShops? Auch wenn meine Frankfurter Freunde es ein wenig übertreiben.. eigene Prospekte etc. Möchte zu gern wissen, wie viele Personen sich diesen Aufwand geben bzw. wie bei denen das verhältnis investierte Zeit zu Provision aussieht.

  10. Johannes, wenn man mal länger mit den CSV-Files der diversen Versandhäuser zu tun hatte, merkt man nichts von einem konsistenten Produktkatalog. Das solltest Du doch eigentlich auch zur Genüge kennen oder bezahlt man dich so gut…? Im Ernst, wie gesagt bin ich für solche Lösungen ansich immer zu begeistern, ich halte den Ansatz der Empfehlungsshops aber bislang für gescheitert und erwarte nicht, dass ein Dickshiff wie Quelle hier die Innovationskraft diverser Startups aus diesem Bereich übertreffen wird. Zur Not lasse ich mich aber gern durch Resultate überzeugen. ;-)

  11. Ein paar Dinge möchte ich auch noch loswerden zu den Q-Stores, da hier Äpfel und Birnen miteinander verglichen werden, wenn man Zlio, Handeln.de, irgendwelche Smatch-Widgets usw. mit den Q-Stores vergleicht, denn diese Verlinkungs-Produktlisten (ich sage hier bewusst nicht „Shop“) mit Angeboten diverser Händler, die mich dann durch verschiedene Check-Outs schicken, wenn ich mehr als ein Produkt will und dann noch mit mehreren Versandkosten usw. ist doch nun wirklich nicht mit den Q-Stores vergleichbar. Vergleichbarer wären hier eher die aStores, aber Amazon bietet hier seinen Affiliates deutlich weniger „Gestaltungsspielraum“.
    Das andere Thema ist, dass hier als einzigster Beweggrund, sich einen qStore anzulegen die Provisionen genannt werden. Dieses Argument hinkt m.E. aus mind. folgenden beiden Punkten: Wenn dem so wäre, dann dürfte es auf Amazon keine Lieblingslisten geben, denn dort bekommen die User keine Incentivierung – auch andere Crowdsourcing-Dinge würden dann nicht funktionieren. Wie sagt die ganze Web2.0-Szene immer: Es geht um Selbstdarstellung usw. und hier argumentieren dieselben Leute mit Geld?!? Zudem steigt bei geringem Verdienst die Authentizität und Glaubwürdigkeit der Empfehlungen, da die Empfehlungen nicht des Verdienstes wegen gegeben werden, sondern weil der User die Produktempfehlung aus anderen Gründen gibt…
    Sicher ist das qStore-Modell nicht das, was man idealerweise machen könnte, aber es ist den bisherigen Ansätzen dennoch um Längen voraus. Insbesondere das Customizing des Aussehens ist flexibler als andere Lösungen, sodass man auch hier seiner „Persönlichkeit“ Ausdruck verleihen kann…
    Und was die Suchmaschinen-Thematik angeht, scheint das ja sehr gut zu funktionieren… Gibt man bspw. „bohrmaschinen kaufen“ bei Google ein, bekommt man als Top-Treffer, also auf Rang 1, einen aStore…

  12. YingYang, das Problem der verschiedenen Bestellprozesse und die Versandkostenproblematik lösen sich natürlich „am besten“, wenn man nur noch einen einzigen Shop als Bestellmöglichkeit anbietet – prima! Mal im Ernst: es gab deutlich fortgeschrittenere Lösungen, wie beispielsweise von Tradoria, die im „AffiliateShop“ (ich mag das Wort Shop in diesem Zusammenhang auch nicht, siehe http://www.cbschmidt.de/98/meshops-astore-shoplinc-und-zlio-sind-keine-shops/ ;-) entsprechend der Plattform allgemein nur einen Checkout und gar keine Versandkosten aufriefen. Trotz Lobeshymnen der hiesigen Experten sind diese jedoch mangels realem Interesse gescheitert. Ich sehe die Amazon-Kundschaft auch in einem ganz anderem Segment, als den üblichen Quelle-Besteller – welcher Web 2.0 Intensivnutzer ist schon aktiver Quelle-Kunde?!? Insofern hätte ich selbst für das Wunschlisten-Thema wenig Hoffnung. Und wenn wir wieder bei Suchmaschinen sind: „Bohrmaschinen kaufen“ ist ein grandioses Beispiel, da es die Zweckentfremdung des aStores fern ab von Social „den Kunden zum Verkäufer machen“ Dingsbums verdeutlicht. Vielmehr scheint dieser „Shop“ als Linkhub für einen Preisvergleich zu dienen, der sich so sein SEO von Amazon wohl noch mitfinanzieren lässt. ;-)

  13. Quelle möchte bald mit den Qstores legen

    […] Alles in allem scheinen sich die Astores und QStores einander sehr ähnlich zu sein. Das Prinzip ist einfach: Affiliates können sich einen eigenen QStore einrichten und diesen bewerben. […]

  14. Ist eh ein heikles Thema

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