SpreadBooster plant Erlebnis-Shopping für die breite Masse

Brilliante Ideen sind rar gesät im E-Commerce. SpreadBooster (der Name ist in diesem Fall Programm) ist eines dieser genialen Konzepte, die neuen Schwung in den E-Commerce bringen – und schon jetzt eines der Highlights der kommenden Live Shopping Days sind:

Spreadbooster

Spreadbooster setzt auf das Prinzip der verdeckten Preise, umschifft dabei aber geschickt die bekannten Fallstricke ("Warum Swoopo abhebt, und Luupo nicht"). Die Seite ist heute in einer ersten (Vor-)Version online gegangen, die vor allem Händler ansprechen will, sich dem Spreadbooster-Netzwerk anzuschließen. Im Gegensatz zu Cashback-Seiten und Konzepten ähnlicher Art verspricht Spreadbooster seinen Händlern Zusatzumsätze ohne den üblichen Druck auf die Margen.

Die Grundidee bleibt: Schnäppchenhungrige Nutzer können gegen Einsatz die (fallenden) Preise ihrer Wunschprodukte sehen. Allerdings ist Spreadbooster so angelegt, dass von Beginnn an Action geboten ist und die Preise für eine Vielzahl von Produkten (und Händlern) sehr schnell fallen – und zwar auch dann schon, wenn sich nur eine überschaubare Zahl von Nutzern beteiligt.

Spreadboosterpreise

Spreadbooster ist der neueste Streich von Luupo-Gründer Jörn Kunst, der sich, was Live- und Entertainment-Shoppingkonzepte angeht, zu einem der genialsten Köpfe mausert. (Luupo selber ist gerade unter neuer Führung wieder online gegangen). Spreadbooster funktioniert dank eines einfachen, aber genialen Kniffs, der, sobald ihn die ersten durchschaut haben, mit Sicherheit wieder zu einer ganzen Welle neuartiger Shoppingkonzepte führen wird.

Aktuell gibt es nur ganz wenige Tüftler, die immer wieder mit neuartigen und wohl durchdachten Ideen im Live und Entertainment Shopping Bereich aufwarten können. Neben Jörn Kunst sind das die Jungs von Egenium, die nach Deutschland klickt ebenfalls noch den ein oder anderen Pfeil im Köcher haben.

Deshalb können wir uns schon jetzt nach einer langen Durststrecke (und endlosen Kopien) für die kommenden Monate wieder auf jede Menge spannender und origineller Shoppingkonzepte freuen.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Exciting Commerce, Impulskauf, Live Shopping

11 replies

  1. Den Überschwang in dem Posting kann ich nicht 100% nachvollziehen. Warum mausert sich jemand, dessen erstes Konzept nicht geklappt hat, schon bevor sein zweiter Versuch online geht, zu einem der genialsten Köpfe.
    Zum Schluss muss es bei der Beurteilung des Genies nicht darum gehen, wer die kreativsten Ideen hat, sondern wer die wirtschaftlich erfolgreichsten Ideen hat. Und da gebührt der Titel „genial“ dann doch Gründern wie denen von http://www.mymuesli.de (kreativ / innovativ + erfolgreich) oder http://www.brands4friends.de (kopiert, aber super umgesetzt) gehören.

  2. Hallo Jochen,
    ich schätze exciting-commerce.de sehr als ein fundiertes und durchaus auch kritisches Branchenmagazin.
    Dieser Artikel ist für mich aber ein absoluter Tiefschlag.
    Aber Jörn Kunst als einen der genialsten Köpfe der Entertainment Shopping-Szene zu bezeichnen, ist absolut vermessen.
    Die Luupo AG ist ja nun schon seit ein paar Monaten insolvent.
    In eineinhalb Jahren hat das geniale, vom Bundeswirtschaftsministerium prämierte Konzept gerade mal einen Umsatz von 150.000 EUR geschafft. Die Rohmarge betrug daraus 30.000 EUR, die Entwicklungskosten für die IT ca. 100.000 EUR. Personal- und Marketingkosten selbstverständlich nicht berücksichtigt.
    Solch einen Umsatz schaffen andere Entertainment-Shopping-Portale in einer Woche.
    Immerhin scheint man für Luupo einen Nachfolger gefunden zu haben.
    Dass Jörn Kunst jetzt genau das gleiche Konzept in einer Unternehmergesellschaft (für mehr hat das Geld wohl nicht gereicht) versucht, noch einmal zu vermarkten, wird den Nachfolger sicherlich nicht begeistern.
    Das Konzept der fallenden Preise hat sich und wird sich nicht durchsetzen, dazu gibt es ja einen sehr schönen Artikel von Dir (oben verlinkt).
    Es gibt nicht ein einziges erfolgreiches Beispiel, und auch sevensnap wird ganz sicher scheitern.
    Beste Grüße
    Steffen

  3. „Das Konzept der fallenden Preise hat sich und wird sich nicht durchsetzen“ Sehe ich auch so. Ist die Neugier der User erstmal befriedigt, kommen die so schnell nicht mehr wieder. So will doch wirklich DAUERHAFT niemand shoppen….

  4. Da es ja um mich und mein System geht, melde ich mich doch kurz zu Wort.
    Udo, Steffen und Ringo: Es ist schön zu sehen, dass Ihr verblendet nur ca. 20 cm vor Euch schaut und noch nicht sehen könnt, was alles mit dem Preissenkungssystem noch möglich ist. Ich kann Euch ja verstehen ;-) Lasst Euch aber überraschen. Die Menschen, die unser SpreadBooster-System bereits kennen, sprechen gänzlich anders als Ihr.
    Kurz zu LUUPO: Ich freue mich, die Idee hinter LUUPO gehabt zu haben. Die vielen Erfahrungen, die ich in dem ganzen Prozess sammeln konnte, werden mir für SpreadBooster sehr behilflich sein.
    Steffen: Eine Erfahrung war auch, dass eine Gründung als AG falsch war. Die UG (wie jetzt) ist in unserer Phase absolut richtig ;-)
    Ich freue mich auf die nächste Zeit!
    Jörn

  5. aus der Pressemitteilung von Jörn K.
    „Der E-Commerce Experte Jochen Krisch befindet die Idee hinter SpreadBooster auf seinem Blog excitingcommerce.de als geniales Konzept, welches einen neuen Schwung in den E-Commerce bringen wird.“
    Peinlich, peinlich, peinlich …
    Jörn, wir alle wünschen Dir dieses Mal mehr Erfolg bei der Umsetzung von altem Wein in neuen Schläuchen! Und bitte dieses Mal mehr an das Marketing denken… vielleicht klappt es dann ja mal etwas besser… da ist ja durchaus noch Steigerungspotenzial vorhanden :-)

  6. Geniale Idee und wirtschaftlicher Erfolg hängen doch nicht zwingend zusammen. Es gibt schließlich genügend Beispiele für extrem gute Ideen und Produkte, die wirtschaftlich nicht erfolgreich waren.
    Luupo war damals etwas neues und der Wegbereiter für viele andere Ideen. Von daher bin ich sehr gespannt was hinter SpreadBooster steckt. Mit den Learnings die Jörn aus dem Luupo gezogen hat, wird es hoffentlich diesmal auch wirtschaftlich erfolgreich sein. Ich drücke die Daumen!

  7. Danke, e-driven! Dem kann ich nur beipflichten.
    Ich habe ja nicht behauptet, dass Jörn Kunst der „erfolgreichste“ Gründer aller Zeiten ist. Aber abgesehen davon, dass ich das Spreadbooster-Konzept extrem spannend finde, habe ich hohen Respekt vor Menschen, die sich durchbeissen, und obwohl sie beim ersten Mal „gescheitert“ sind, aus ihren Erfahrungen lernen, das Konzept weiterentwickeln und es ein weiteres Mal versuchen.
    Leider fehlt es hierzulande an dieser Art der Innovationskultur, die sich aus Experimenten speist, die durchaus auch schiefgehen können.
    Wahrscheinilich kein Wunder, dass derzeit neuartige Konzepte wie Spreadbooster in den USA weitaus höher im Kurs stehen als hierzulande. Aber muss man wirklich immer erst warten, bis eine Idee marktreif aus den USA zu uns kommt?
    Vielleicht mag den ein oder anderen der Überschwang in der Beurteilung irritieren, aber es gab ja auch schon lange kein Konzept mehr, dass derlei Überschwang gerechtfertigt hätte.
    Ich bin sehr gespannt, wie Spreadbooster ankommt. Im Vergleich zu Swoopo, Luupo & Co ist es jedenfalls das absolut massentauglichste Konzept.

  8. Also, ich habe mir gerade SpreadBooster angesehen und finde es sehr interessant was da steht. Wenn die Versprechungen alle hinhauen, kann das spannend werden.
    Zu Jörn Kunst sage ich nichts, da ich ihn nicht kenne. Ich finde es aber klasse, dass er anscheinend viel innovativer denkt als viele andere unter uns.

  9. „Neben Jörn Kunst sind das die Jungs von Egenium, die nach Deutschland klickt ebenfalls noch den ein oder anderen Pfeil im Köcher haben.“
    Luupo pleite und deutschlandklickt.de geflopptim Markt … wenn das genial ist, dann doch eher genial daneben :-D

  10. Aha, deutschlandklickt ist also gefloppt?
    Entweder die Rakete zündet nicht gleich richtig und daher muss die Idee dann wohl Mist sein oder es werden raketenmäßig neue Unternehmen an den Markt gebracht, was dann auch wieder nicht richtig ist, weil ach so wenig innovativ…
    Nicht so einfach das alles ;-)

  11. Erlebnis-Shopping – die Zukunft oder einfach nur ein Buzzwort?

    Krzlich ging ja mit SpreadBooster eine neue E-Commerce-Plattform an den Start. Deren Anspruch lautet Erlebnis-Shopping fr die breite Masse anzubieten. Das freut vor allem auch Exciting Commerce, der die Hndler regelmig dazu auffordert, mehr Erlebnis

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