VibrantOS: Wann kommt das ultimative Live Shopping System?

Für die kommenden Jahre erwarten wir, dass für die wichtigsten der aufstrebenden E-Commerce-Märkte im Live und Event Shopping Bereich eine neue Generation von hochgradig spezialisierten Shoppingsystemen entsteht, die die neuen Geschäftsmodelle weitaus besser abbilden als es die heute üblichen Systeme vermögen.

Die Dynamisierung des E-Commerce

VibrantOS ("feel the vibe of liveshopping"), das in dieser Woche angekündigt wurde, ist eine erste, bemerkenswerte Open Source Initiative in dieser Richtung, auch wenn sie sich noch in einem ganz frühen Stadium befindet:

Vibrantos "So why release a version of vibrantOS, at this early stage? – Because we want vibrantOS to build a strong and ever growing communtiy
as soon as possible and keep the ideas and suggestions flowing."

Noch sehen viele E-Commerce-Experten nicht, warum die neuen Geschäftsmodelle überhaupt neue Systemlösungen brauchen und meinen das Thema mit den heute üblichen Systemen auf Feature-Ebene und/oder auf Modul-Ebene lösen zu können.

Doch letztlich hat es schon seine Gründe, warum Woot!, iBOOD, Vente-Privée & Co. Eigenentwicklungen bevorzugen. Denn das Anforderungsprofil dynamischer Verkaufsmodelle unterscheidet sich doch erheblich von dem statischer Modelle.

Das optimale Live Shopping System ermöglicht eine einfache und effektive Planung und Steuerung sehr schnell wechselnder Produkte, es darf im entscheidenden Moment (beim Start einer Kampagne/Aktion) garantiert nicht in die Knie gehen und muss zudem reich ausgestattet sein mit Kommunikations- und (Inter-)Aktions-Elementen.

Erfreulicherweise bringt vibrantOS schon im Namen sehr gut zum Ausdruck, worum es bei den Shoppingsystemen der nächsten Generation auch gehen wird: dass diese wohl nicht mehr nur die Shop- und Produktverwaltung übernehmen, sondern zunehmend auch zum Betriebssystem (OS nicht nur im Sinne von "Open Source", sondern auch im Sinne von "Operating System") für den E-Commerce werden.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Live Shopping, Open Source, Optaros

  1. „Doch letztlich hat es schon seine Gründe, warum Woot!, iBOOD, Vente-Privée & Co. Eigenentwicklungen bevorzugen.“
    Naja ich denke das hat wohl auch damit zu tun dass es die angesprochenen Module und Features bei den etablierten Systemen einfach nicht gab. Daher musste natürlich auch eine Eigenentwicklung her.
    Hohen Ansturm müssen auch normale Shops aushalten wenn OTTO oder H&M ihre Newsletter verschicken. Da sehe ich kein Argument für eine Eigenentwicklung.
    Vorteil von VibrantOS ist natürlich die Fokussierung auf ein Geschäftsmodell – aber wenn mir übermorgen als Händler einfällt doch noch ein paar Artikel als dauerhafte Produkte zu integrieren bin ich wieder auf Eigenentwicklung angewiesen oder die Zunahme eines „normalen“ Shop-Systems. Dann doch lieber andersrum: Gute Shopbasis mit einem ausgereiften(!) Live Shopping Modul.
    Schönes WE! :)

  2. VibrantOS steht erst am Anfang seiner Entwicklung. Primäres Ziel ist es eine „Keimzelle“ für Ecommerce-Anwendungen abseits klassischer Pfade zu schaffen.
    Wir hoffen möglichst schnell weitere Entwickler für unser Projekt gewinnen zu können, ganz im Sinne von „Opensource“.
    Im besten Fall bewegt sich vibrantOS in Richtung einer EcommerceSuite, die ein Gegenentwurf zu „normalen“ Shopsystemen sein wird.
    Es wird nie einen „Königsweg“ erfolgreiches Ecommerce geben. Aber das Thema „Liveshopping“ ist noch nicht ausgereizt und geht definitv über eine Uhr die die Zeit runterzählt hinaus.
    Trotzdem wird vibrantOS genau diesen Bedarf zuerst bedienen und dann werden wir weiter sehen.
    mfg.

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