Samwer Report: Rocket Internet bringt Glossybox für Kosmetik

Wieder mal ganz ohne Gründer bringt Rocket Internet Glossybox an den Start, das sich am US-Beauty-Pröbchen-Versender Birchbox orientiert, der unter US-Investoren als das nächste große Ding im E-Commerce gehandelt wird:

Glossybox

"Für zehn Euro bekommt die weibliche Zielgruppe jeden Monat eine Box mit mehreren Kosmetikproben (…) ins Haus geschickt. Ob bekannte Luxusmarken oder ein geheimes Newcomer-Produkt – das Sortiment reicht vom angesagtesten Lippenstift bis hin zur reichhaltigen Haarpflege."

Das Management-Team für Glossybox wird jetzt erst gecastet und laut Gründerszene im wesentlichen von Groupon abgezogen. Einen Co-Investor – zuletzt war Holtzbrinck darauf abonniert – soll es offenbar noch nicht geben. Potenzielle Geldgeber dürften erstmal warten, bis das Team steht.

Für Rocket Internet ist Glossybox der zweite Versuch im Kosmetiksegment. BeautyDeal musste Ende 2009 sehr schnell wieder aufgeben.

Die Berliner Startupszene hat nach dem Aufruf der Gründerszene in den vergangenen Wochen wie wild nach Gründungswilligen gesucht. Die Samwers sind die ersten, die eine Duftmarke setzen. Weitere dürften folgen.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Samwer Report, Shopboerse

  1. Die Idee ist wirklich richtig gut. Die Proben gibt’s von den Herstellern sicherlich gratis (die sparen das Marketing) und die 10€ bezahlen (hoffentlich) den Aufwand bei GB. Wobei das bei versandkostenfreier Lieferung sicherlich schon eng kalkuliert sein duerfte. Immerhin ist die Einstiegshuerde fuer die Konsumenten mit 10€ sehr gering, was wahrscheinlich schnell zu relativ vielen Abonenten fuehren duerfte.

  2. Haben Sie Pröbchen?
    Warum ich diesem Thema in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern keine große Chance einräume.
    In aller Kürze: Marktmacht der Douglas Holding, Douglas GmbH mit Filialnetz und enormer Filialdichte sowie online durch Douglas.de + Kundenbindungsprogramm (eines der bekanntesten Bonusprogramme mit dem Douglas Club/Douglas Card mitsamt kostenlosem Card Magazin http://www.tns-emnid.com/presse/pdf/presseinformationen/TNS_Emnid_Bonusprogramme_2010.pdf)
    Was heißt das?
    – am POS bekommt jede Käuferin, häufig, wenn nicht immer durch eine Fachverkäuferin (Beratung) gratis Pröbchen beigelegt, die auch zur Käuferin „passen“.
    – Ähnlich wird beim Online-Kauf verfahren, dabei haben die Käufer noch die freie Auswahl „2 Proben zur Wahl“.
    – Douglas Club Karten Inhaber werden, wenn ich mich nicht irre, im Punkt „Pröbchen Anzahl“ am POS bevorzugt behandelt
    – Regelmäßig erhalten Douglas Club Karten Inhaber das Douglaseigene Beauty-Magazin nach Hause geschickt, neben dem vom Inhalt und Aufmachung hochwertigen Lifestyle und Beauty Magazin gibt es natürlich auch Gratis Proben mitgeschickt … das alles ist kostenlos!
    – Weiterhin ist es nicht unbedingt richtig, davon auszugehen, dass die Proben für die Industrie so günstig sind. Vielmehr sollte man davon ausgehen, dass diese in der Relation um ein vielfaches teurer, als die beworbenen Verkaufsprodukte sind. Dieser Umstand wird meiner Prognose nach mittel- bzw. langfristig die Verhandlungssache „Warenproben“ bei den Jahresgesprächen berühren. Kurzfristig könnte die Industrie durch die Förderung solcher PröbchenBoxen einen Reizpunkt in den wichtigen Jahresgesprächen mit Douglas setzen. Danach einigt sich aber die Branche meiner Einschätzung nach und der Branchen und Box-Neuling ist in Deutschland Geschichte.
    Nebeneffekte für Douglas:
    – Konsumenten werden das Loyalty Programm umso mehr schätzen (weil gratis, damit bestens geeignet es online noch viraler zu machen)
    – Sie werden die Douglas Card Mitglieder Anzahl erhöhen können
    – Werden es zum Anlass nehmen, noch mehr in Onlinemaßnahmen zu investieren

  3. Nun ja, mag sein, dass das in die Hose geht, allerdings ist der Aufwand fuer so einen Versuch sehr ueberschaubar. Und ich glaube eher nicht, dass die Samwers planen, daraus ein florierendes langfristiges Online-Geschaeft zu machen, sondern es baldigst an mindestens Finanzinvestoren zu verticken. Die schwedische Truppe mit K laesst sich ja offensichtlich von denen alles aufschwatzen :-) Trotzdem finde ich die Idee cool.

  4. @Hanns: Denkfehler: Auch die Douglascard ist nicht Kostenlos.

  5. und wir warten weiter sehnlichst darauf, dass Rocket Internet mal was vernünftiges startet, was die Chance hat eine Generation zu überdauern und die Menschheit auch nur einen Millimeter weiter bringt.

  6. @Jens: Unter Denkfehler verstehe ich etwas anderes. Jedoch stimmt Dein Einwand, dass die Karte mitsamt weiteren Leistungsinhalten z.B. „Bezahlfunktion in den Filialen“ etwas kostet.
    Sie kostet, soweit ich das gesehen habe, 6 Euro (sechs Euro) für das gesamte Jahr. Also 0,50 Euro/ Monat. Was meiner Meinung nach nicht den viralen Aspekt der Gratis Proben berühren sollte und demnach auch vor dem Hintergrund einer kaum wahrgenommenen Gebühr vernachlässigbar ist.

  7. @klm Ich glaube erstens, dass die wenigsten eCommerce-Geschaeftsmodelle bzw. Firmen eine Generation ueberdauern und zweitens ist das auch nicht das Ziel der Samwers. Die sind Business-Inkubatoren und Seriengruender, die Firmen anschieben und dann verkaufen. Unterm Strich hat das bisher ganz gut funktioniert. Ich moechte nicht wissen, wie viele Leute einen relativ coolen Job haben wegen der Samwers, wenn einige auch nicht sehr lange :-)

  8. Abgesehen von der üblichen Samwer-Polemik stellt sich doch die Frage der Attraktivität des Geschäftsmodells.
    Wenn man von den 10 EUR / Monat die Kosten für Versand, Logistik und Verpackung abzieht dürften mM nach höchstens 8 EUR übrig bleiben?! Um trotzdem signifikante Umsätze zu erzielen, müsste man entweder von den Kosmetikherstellern für den Probenversand bezahlt werden, oder eine erhebliche Masse und Marktdurchdringung erreichen.
    In Deutschland halte ich ein Marktpotential von 100,000 potenzielle Subscriben, die bereit sind, 10 EUR im Monat für Kosmetikproben zu zahlen, schon für äusserst optimistisch. (Laut gruenderszene-Artikel hat selbst birchbox in den USA nur 20,000 Abonnenten.) Das wäre dann ein Umsatz von 1 Mio / Monat, bei geschätzten 20% Versand/Logistikkosten. Mässig attraktiv. Zudem bräuchte man bei dieser Mitgliederzahl schon 5 Mio Proben / Monat, dazu dürften die derzeit eher kleineren Partnerhersteller kaum in der Lage sein.
    Ob die grossen Markenhersteller mitspielen – und, was das Geschäftsmodell erst attraktiv machen würde, dafür zu zahlen bereit sind – ist fraglich.
    Diesbezüglich stellt sich dann auch die Frage der Attraktivität des Glossybox-Klientels für die Hersteller. Kauft jemand, der für 10 EUR bereits jeden Monat 5 wechselnde Proben erhält, wirklich regelmässig anschliessend diese Produkte? Im nächsten Monat kommt ja schon die nächste Probe…
    Evtl. besteht hier das Groupon-ähnliche Problem, dass Schnäppchenjäger und Probensammler eben nur schwer zu zahlenden Stammkunden gemacht werden können, sondern auf der ständigen Suche nach dem nächsten Deal/Schnäppchen/Produktsample eben einmalige Nutzer bleiben. Nur wenn aus Birchbox-Testern Stammkunden werden, lohnt sich das Geschäft aber für die Kosmetikhersteller.
    Einige relativ unbekannte Newcomer haben wenig zu verlieren und dürften sich testweise auf das Experiment einlassen, bei den traditionell eher vorsichtigen Markenherstellern (siehe Beautydeal)dürfte das schon anders aussehen.
    Insgesamt scheint mir das Potenzial des Geschäftsmodells also eher begrenzt. Mit niedrigen Einstiegskosten vllt. eine Wette auf den Exit ans US-Vorbild, aber ein neues Groupon mit entsprechender Clon-Armanda? Bei einem Modell, dass um überhaubt einigermassen rentabel betrieben werden zu können eine erhebliche Marktdruchdringung erfordert, erscheint mir das Potential für unzählige parallel-betriebene Copycats doch sehr begrenzt.

  9. Ich denke die Proben müssen natürlich nicht eingekauft werden. Viel eher wird die Industrie die als neue innovative Form als Vermarktungsmöglichkeit sehen und eher noch Geld dafür bezahlen, dass die Düfte auch wirklich an den Mann /die Frau gehen.
    Also ist somit die Rechnung: 10-2 = 8 komplett falsch, weil freie WKZe der Firmen noch mit eingerechnet werden müssen. Wie hoch diese sind lässt sich nur erahnen. Aber gerade Kosmetikfirmen sind ja, was Web 2.0 und Virale Kampagnen betrifft äußerst innovativ.
    Folgende Beispiele sind zu nennen:
    Klassische Paketbeilagen (u.a.: Duftproben), bspw. bei PaketPlus.de
    Youtube Videos (Schminktipps und son Zeugs von Teenies.)
    Blogbeiträge auf Fashion und Modeblogs ala Hallimash.
    Von daher denke ich, dass dieses Konzept ordentlich Potenzial hat. Da nämlich hier, der PoS das heimische Wohnzimmer ist (da hat der Hanns ein knick in der Denke)
    Und immer schön an die freien WKZe denken…
    LG, Sebastian

  10. Das die Proben Glossybox kostenlos überlassen werden ist klar, die Kosten (sicherlich eine sehr grobe Schätzung) beziehen sich auf Versand, Logistik, Verpackung.
    Der Werbekostenzuschuss ist eben die Krux des Geschäftsmodells, nur Zahlungen seitens der Hersteller würden das Geschäftsmodell hinreichend rentabel machen.
    Ob diese jedoch von der Industrie bzw insbesondere den grossen Markenartikelherstellern in grossem Ausmass auch an Glossybox/Birchbox bezahlt werden, ist eben die zentrale Frage. Werbekostenzuschüsse werden ja im allgemeinen als effektive Senkung umsatzabhängig an den HANDEL gezahlt. Glossybox aber kauft von den Herstellern keine Artikel und generiert folglich keinen unmittelbaren Umsatz, sondern kostet alleine über die kostenfreie Bereitstellung der Produktproben aus Herstellersicht Geld, ist somit in sich eine reine Werbemassnahme. Diese lohnt sich nur, wenn die Glossybox-Abonnenten in grosser Zahl zu Käufern/Neukunden werden. Da diese aber sowieso jeden Monat neue Produktproben erhalten, ist doch zumindest die Frage berechtigt, ob es sich dabei um eine optimale Zielgruppe für derartige Werbemassnahmen handelt.
    Darin unterscheiden sich die Glossybox-Abonnenten doch massgeblich von Kunden, die im Handel kaufbegleitend Produktproben erhalten. Der klassiche Douglas-Kunde (um auf das genannte Beispiel zurückzukommen) kauft regelmässig Kosmetikprodukte, eine beim Kauf beigelegte Produktprobe dürfte folglich eine deutlich höhere Rate an Folgekäufen nach sich ziehen, als der Versand an eine Zielgruppe die monatlich neue Produktproben erhält und sich ggf. zumindest teilweise darüber versorgt.

  11. Bei Birchbox geht es mE nicht primär um den Versand von Pröbchenboxen (daher kann man auch monatlich kündigen). Vielmehr geht es darum, potenielle Beauty-Kundinnen für neue (möglichst unbekannte) Marken zu gewinnen, die dann (exklusiv) über Birchbox bestellt werden können. Für diese These spricht, dass man Treuepunkte sammelt (wofür sollte man die sonst einsetzen) und das Birchbox.com anfängt, einen Contentbereich aufzubauen (Kundenbindung!). Ziel ist mE der Aufbau einer Beauty-Community.
    Daher sind auch nicht eher die kleinen Brands als Kooperationspartner für Birchbox interessant – die, die es sonst (Douglas!) nirgends gibt.
    Im übrigen könnte ich mir auch gut eine Premiumbox (15 oder 20$) vorstellen, in denen statt Pröbchen die Überschussware der Marken verkauft wird.
    Weiterhin glaube ich, dass das Modell für Teleshoppingsender ein gutes Zusatzgeschäft sein könnte. Details hier: http://www.helloingo.com/?p=1663

  12. @Ingo: Bzw. in die Sprache der Samwers uebersetzt: Wann kauft HSE24 GlossyBox?
    :-)

  13. @Ingo: Richtig erkannt. Die Pröbchen sind ja nur eine neuartige Art des Dialogmarketings, welche die CAC reduzieren und den CLV verlängern.
    Vielmehr stellt sich doch die Frage, wieso der Beautymarkt, welcher in Deutschland alleine um die 13 Mrd. gross ist, erst 4-5% online verkauft.
    Und genau hier greift das Business Model von Birchbox, durch den Versand von Premium Beauty Pröbchen für einen recht geringen Umkostenpreis kann der User die Produkte testen um diese dann leicht rabattiert online auf deren Website zu kaufen. (Annahmen: Etwa 10% der Probenkäufer werden zu tatsächlichen Käufern).
    Birchbox ist ein Social Commerce Model, anstatt den Traffic teuer über SEM Massnahmen einzukaufen wächst die Seite durch das User Engagement, welches sich in Form von WOM auf den verschiedenen Social Media Kanälen (Youtube, FB, etc) wieder zeigen wird. ( Ich bin gespannt ob die Gründer von Rocket dies verstehen)
    Weiterhin darf man nicht ausser Acht lassen, dass Douglas sein Onlinegeschäft als ergänzende Massnahme zum stationären Handel sieht.
    Ich rechne dem Konzept hohe Erfolgschancen an, da es zum Einen noch keinen Pure Player im Beauty Markt gibt und zum Anderen es nur einfache E-Commercelösungen im Moment gibt, welche kaum User Engagement und Social Commerce unterstützen.
    PS. Ich finde einen Wachstum von 500 Usern zu 14.000 Usern innerhalb von 5 Monaten schon sehr beachtlich, wenn man bedenkt, dass BB kein Geld für SEM ausgegeben hat.

  14. Ich lerne immer wieder gerne dazu und subsumiere ab heute neben folgendem Absatz a) “unterschiedlicher Meinung sein” unter b) “Denkfehler und Knick in der Denke haben”, herrlich:
    Es geht also um das nächste große Ding, um die Box mit eingebauter “Avon-Beraterin”, die im Anschluß an die Tupper Ware Party vom freundlichen Logistiker gebracht, jede Desperate-Housewives-Party zum Knaller Event werden lässt, wo frau gerne mal 5 Pröbchen gleichzeitig öffnet und das soziale Spektakel via Livestream in Glim und Glam Blogs überträgt, und der integrierte Home Shopping Verkaufsticker passend zum PartyBeat die Lagerbestände der großen und teuren Marken von hier bis West-Kentucky in Windeseile wegspült, wow! 6 Millionen Douglas Card Inhaber werfen ihre Karte weg, verzichten auf Gratis Proben und Lifestyle Magazin und wollen endlich Social Commerce auf dem Sofa für 10 Euro/ Monat. Ja, so wird ein Schuh draus. Das wird ein Erfolg. Aber auch, weil der Lieferservice bei den American Dream Boys castet und die Eigenmarken von Uschi G. aus Grünwald komponiert werden. Auf die Verpackung kommts nämlich an und viral ist, was oben raus kommt.
    Da kann man aber sicher auch anderer Meinung sein und zum Lukasz des Groupons ähh falsch, zum Lukasz der Birch-box werden.

    Disclaimer: Ich möchte niemanden (Personen, sowie Unternehmen und deren Marken) mit meinem Kommentar in Miskredit bringen. Wer sich angegriffen fühlt, sei versichert, das meinerseits keine bösen Absichten oder gar wirtschaftliche Interessen dahinter stecken. Ich wünsche jedem Unternehmer Erfolg und veröffentliche meine persönliche Meinung, die auch ironisch verstanden will, unter meinem Namen.

  15. Für den Comment lieb ich Dich!

  16. sehr interessant, das hier nur Männer schreiben und auch wäre es doch sehr interessant zu wissen, wie viele dieser Männer aus dem Beauty Handel kommen, sich in der Depotkosmetik und in den Strukturen der Firmen, der Handelsketten (Parfümerie) auskennen.
    Es klingt ein wenig nach, „super die Firmen stellen die Proben“, wir verkaufen diese und machen dann „das dicke Geld“. Ziemlich sorry, blauäugig. Es haben sich schon SEHR viele um diesen Markt Gedanken gemacht, es geht hier um Depotführung (Kosmetik hat ein Verfallsdatum), hohe Lagerbestände, Beratung, ein Mix aus Ankermarken und Nischenmarken, etc. Freue mich aber auf gute Ideen…

  17. @ Hanns: Danke!! (hatte deinen sehr guten Kommentar) überlesen…

  18. Ich frage mich vielmehr, ob es überhaupt zulässigt ist Proben zu verkaufen- das halte ich rechtlich doch für sehr bedenklich, oder sehe ich das falsch? Na, vielleicht sind ja auch Originalprodukte in der Glossybox?

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