Zalando über die speziellen Herausforderungen in Frankreich

Im Interview mit dem Journal du Net hat sich Zalando-Frankreich-Chef Jérôme Cochet zu den speziellen Herausforderungen von Zalando in Frankreich geäußert (deutsche Übersetzung)

Zalandofr

Zalando steht vor der Herausforderung, dass sich nicht nur der Modegeschmack der Französinnen von dem der deutschen Frauen unterscheidet. Auch in den Navigationsstrukturen gibt es unterschiedliche Präferenzen.

Im Interview erfährt man auch einiges über die europäische Strategie und das Selbstverständnis von Zalando. Neben Frankreich ist Zalando inzwischen in Holland, Italien und Großbritannien vertreten.

In dieser Woche ist Zalando mit einer eigenen Seite in Österreich gestartet ("Schuach und G'wand online"), noch in diesem Monat soll die Schweiz folgen.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Samwer Report

  1. Die Uebersetzung haette man sich getrost schenken koennen. :-)
    Einzelne Woerter uebersetzt Google ganz ordentlich, aber zusammenhaengende, sinnvolle Saetze darf man nicht erwarten.

  2. …die beiden Webseiten sehen navigatiosseitig auch zu 98% gleich aus.
    Viel Wind um nichts….

  3. @Claus ich fands in dem Fall für Google Verhältnisse gar nicht so schlecht :-)
    @Thorsten nicht in der Vorauswahl links. Außerdem heißt es ja im Interview, dass die neuen Kollektionen, etc. erst zum Herbst/Winter kommen. Wird sich zeigen, ob sie dann auch in der Nutzeransprache neue Wege gehen.

  4. Es wuerde mich nicht wundern, wenn Zalando in FR in kurzer Zeit auch eine wichtige Rolle spielt. Es ist schon fast beaengstigend, mit welcher Konsequenz und Execution Excelence die Samwers ihre Projekte durchziehen. Die sind sicherlich nicht immer die innovativsten, was das Geschaeftsmodell angeht, aber sie machen’s am Ende immer wesentlich besser als die meisten anderen.

  5. Die machen das so „konsequent“, dass die Mitarbeiter sich genötigt gesehen haben in diesem Start-Up einen Betriebsrat heute zu wählen…
    …mal schauen, wie sie mit dieser Herausforderung umgehen!

  6. Ist aber nicht ungewöhnlich in Frankreich, da man dort stark gewerkschaftlich organisiert ist. Müsste eigentlich auch heissen, dass sie rund 50 Mitarbeiter haben.

  7. Ich glaube das mit dem Betriebsrat bezog sich nicht auf Frankreich – so habe ich es zumindest interpretiert…

  8. korrekt. betriebsratswahlen am standort berlin.

  9. Erst einmal ist ein Betriebsrat in der Handelsbranche mehr als üblich und für das Geschäftsmodell an sich überhaupt keine Gefahr wie bei den meisten anderen Internetunternehmen.
    Aufgrund der Größe von Zalando scheint so ein Schritt auch vollkommen normal und bestätigt eher den nächsten Schritt weg vom einfachen Start-Up das schnell verkauft werden soll.
    Über meine Kanäle habe ich auch vernommen, dass die Bestrebungen in Berlin auch sehr eng mit der Geschäftsleitung abgestimmt sind und somit auch keine wirkliche Anti-Stimmung dem Unternehmen gegenüber herrscht.

  10. Was den Bestrebenden gegenüber für eine Stimmung herrscht steht wohl auf einem anderen Blatt. „sehr eng abgestimmt“ ist da eher euphemistisch. Sagen meine Kanäle.

  11. Ein Betriebsrat ist überhaupt nie eine Gefahr für ein Geschäft. Wenn doch ist das Geschäft eine Gefahr für die Belegschaft.

  12. Wow…da liest man mal ein wenig über Zalando Frankreich und fragt sich, was da diskutiert wird und dann so eine lustige Betriebsrat-Debatte…
    Also von Zalando und einem dortigen Betriebsrat, weiß ich nichts aber den letzten Satz von Marek finde ich schon sehr lächerlich. Ein normaler Betriebsrat ist ein essentieller Teil einer Belegschaft und zum Glück eine Errungenschaft der deutschen Arbeitnehmerbewegung.
    Aber in den vergangenen Jahren haben sich leider sehr viele negative Beispiele von Betriebsrats-Installationen in Deutschland finden lassen. Vor allen Dingen die immer weiter schwächelnden, nicht auf dem Zenit der Zeit beweglichen Gewerkschaften haben hier einen großen Anteil. Dort werden Betriebsräte in Unternehmen getrieben, die vollkommen intakt sind und aufgrund von Mitarbeitern installiert werden, die dabei nicht das Wohl der Belegschaft und des Unternehmens im Auge haben.
    Da ich mich hier auf einem e-Commerce-Blog befinde und hier auch aufgrund meines Interesses an den Themen dieser Branche bewege, noch zwei Sätze:
    Man kann sich den ganzen Tag über die Globalisierung und den Erfolgsdruck, vor allen Dingen von jungen Unternehmen, ärgern, ich sehe aber in einem gemeinsamen Miteinander zwischen Unternehmern und Angestellten den besseren Weg als den klassischen, ideologischen Betriebsrat des Betriebsverfassungsgesetz. Wenn man Zalando oder andere Handelsunternehmen damit ausbremsen will, dann ist die Frage, wer sich hier verantwortungslos verhält?

  13. Also wir, ein kleines Berliner High-Tech Unternehmen, sind 2005 verkauft worden und 2009 von der Konzernzentrale mit einem unfähigen Bayern als Geschäftsführer bedacht worden. Das hat eine sofortige Betriebsratbildung ausgelöst, der unfähige Bayer war 4 Monate später weg, seine Speichellecker dann auch bald und wir konnten mit der eigentlichen Arbeit beginnen: Weiterbildungen anschieben (100% gefördert), Löhne anheben, Betriebsvereinbarungen schliessen.
    Das Unternehmen ist prima aufgestellt, lt. Mitarbeiterbefragungen steigt die Zufriedenheit stetig und wir kooperieren inzwischen mit der EU.
    Bildet Betriebsräte! Morgen!

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