You & Idol: Wie Collins About You vermarktet

Bei aller Begeisterung für About You („Collins versetzt eine ganze Branche in Verzückung“) wird die spannendste Frage die Vermarktung sein: Schaltet About You irgendwann in den Zalando-Mode? Oder setzt es auf alternative Mittel und Wege?

youandidol

Einen Vermarktungshebel, den About You aktuell testet, ist You & Idol, offenbar durchaus mit einigem Erfolg:

„In der Woche nach dem Launch-Event wurde aboutyou.de von Usern im deutlich sechsstelligen Bereich direkt angeklickt und die App „You&Idol“ hat innerhalb eines Tages knapp 70.000 Besucher verzeichnet, ausgelöst durch einen einzelnen Facebook-Post der GZSZ-Schauspielerin Anne Menden.“

Diese promotet You & Anne auch weiterhin aktiv auf Facebook. Und dass dabei durchaus etwas geht, sieht man unter anderem an den vergriffenen Artikeln.

youandanne

Populäre Youtube- und Facebook-Promis gezielt auch für den Online-Handel einzusetzen, gelingt aktuell noch wenigen. Ein weiteres Beispiel ist Miacosa, das stark auf Youtube-Stars setzt („Miacosa gewinnt die Klingel Gruppe als Investor“).

Frühere Beiträge zum Thema:

 



Kategorien:Collins, Facebook

10 replies

  1. Auch Uniqlo wirbt mit einer Bloggerin: http://www.uniqlo.com/de/localcast/index.html#daaruum. Allerdings kann man weder die gezeigten Artikel direkt anklicken noch hat uniqlo zur Zeit einen deutschen Onlineshop.

  2. Hi Jochen, was genau verstehst du denn unter dem „Zalando-Mode“? Die gezielte Bewerbung des Shops im TV via Spots oder eher generell Umsatzpush durch aktiven Marketing-Boost? Wenn letzteres dann kommt heutzutage kein Online-Shopping-Geschäftsmodell (mit eigenem Anspruch das Online-Shopping zu revolutionieren -> heisst für mich sich irgendwo in DE bei min. 200-500 Mio. EUR NUMS p.a. einzuordnen) über aktives Push-Marketing aus (die Zeiten aus sich selbst aufgrund eines überzeugenden Konzeptes zu wachsen sind vorbei, da der Markt schon zu sehr im Mainstream verankert ist). Je nach Geschäftsmodell muss man dann nur entscheiden, wo man am günstigsten an eine kritische Masse an potentiellen Käufern kommt. Das AY irgendwann mal in den „Zalando-Mode“ wechseln muss ist für mich fast klar, die Frage ist nur, mit welchen Mitteln sie das tun. Zalando hat den sicheren Weg des TVs gewählt, weil – zu der Zeit – schneller und reichweitenstärker keine Marke langfristig orientiert aufgebaut werden konnte. Ob Soziale Medien heute schon soweit sind damit zu konkurrieren wage ich zu bezweifeln (wie gesagt: vereinzelte Erfolge sind durchaus da, jedoch sehe ich noch nicht die Nachhaltigkeit und die Breitenwirkung).

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