Was uns der Börsengang von Rocket Internet lehren kann

Dass sich eine Börse überhaupt dafür hergibt, ein intransparentes Etwas („Heuhaufen ohne Nadel?“) größtenteils noch sehr unreifer Unternehmungen („Proven Winners vs. Reality“) zu Milliardenbewertungen („Rocket treibt die Bewertung seiner Fashion-Startups auf 2,7 Mrd. €“) öffentlich notieren zu lassen, das sollte einem prinzipiell zu denken geben.

Davon abgesehen kann man nur den Hut ziehen vor dem Verkaufstalent der Samwers, die sich mit Rocket Internet in einem Handstreich 1,6 Mrd. Euro beim Börsengang und weitere 700 Mio. Euro im Vorfeld besorgt haben – mit einem PR-Feuerwerk sondersgleichen („Tech editors were bombarded by a PR blitz from German ecommerce incubator Rocket Internet“) und monatelanger Klinkenputzerei („Goldgräber an der Börse“):

rocketgfg2013

„Wir haben für den Börsengang eine andere Vermarktungsstrategie gewählt als sonst“, sagt Oliver Diehl, der das Kapitalmarktgeschäft der Berenberg Bank leitet und schon zahlreiche Börsengänge federführend begleitet hat.

Man habe die Investoren nicht am Tag der Ankündigung des Börsengangs allein lassen können mit einem so komplexen Unternehmen, welches aus mehr als 100 Einzelunternehmen besteht und in den weniger transparenten Entry Standard der Frankfurter Börse strebt, aber 1,5 Milliarden Euro von den Anlegern einsammeln möchte und somit einen Börsenwert jenseits der Lufthansa anstrebt.

„Wir sind daher seit einigen Monaten zu Investoren gereist, damit das Management-Team frühzeitig eine Beziehung zu seinen zukünftigen Aktionären aufbauen konnte“, so Diehl.“

Über die PR-Offensive („Exchanges #15: Die größten Samwers aller Zeiten“) hatten wir frühzeitig gesprochen. Sie war so durchschlagend, dass selbst der Otto-Gruppe zwischenzeitlich der Kragen geplatzt ist („Frontal 21 geht Samwer auf den Leim“). Siehe Replik („Was Otto von den Samwers lernen muss„).

Uns haben vor allen Dingen die Highlights aus dem Börsenprospekt interessiert und hier – neben den bereits bekannten Zahlen von Westwing und Home24 – speziell die ersten Zahlen von Hellofresh.

Wer es geschafft hat, sich ernsthaft mit den Rocket-Unterlagen auseinanderzusetzen, der konnte noch eine Menge mehr lernen („Deep Notes on the Rocket IPO Prospectus“).

Eines steht nach den Mega-IPOs von Alibaba, Zalando und Rocket Internet jetzt schon fest: Die (E-Commerce-)Welt wird nicht mehr dieselbe sein („Extreme #4: Die Börsenmilliarden und die Folgen für die Branche“). Schon deshalb muss die Branche diese Börsengänge ernster nehmen als ihr lieb wäre.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Samwer Report, Shopboerse

  1. Wieso macht sich eigtlich hier immer mehr das Phänomen breit, dass Einträge publiziert werden, bei denen mehr als 50% des Textes einzig und allein dem Linkbuilding dienen ohne inhaltlichen Mehrwert zu bringen? Erscheint mir insbesonders seit dem Umzug auf WP so. Hat die Sichtbarkeit Schaden genommen, was nun korrigiert werden muss?

    • Manche empfinden (Branchen-)Updates dieser Art als angenehm, andere offenbar nicht. Am Grundprinzip hat sich aber über die Jahre nichts geändert. Nur ist in den letzten Monaten erheblich mehr passiert als in den Monaten/Jahren zuvor. Entsprechend häufen sich die Updates.

  2. Eine Börse für sowas hergibt ? Hut ziehen vor dem Verkaufstalent der Samwers ? Mega-IPOs von Alibaba, Zalando und Rocket Internet ?
    Das der Börsengang und die Kursentwicklung sowohl von Rocket als auch Zalando ein reines Desaster ist, ist euch aber nicht entgangen, oder ? Alibaba da in einem Atemzug mit Rocket und Zalando zu nennen, halte ich schon für sträflich.
    Ich glaube echt ich bin im falschen Film!

    • Desaster? Der Börsengang (und nur darum gehts ja im Beitrag) war für Rocket Internet höchst erfolgreich. Sie haben ihre Milliarden und können nun damit wirtschaften.

      Alles andere ist mit dem einführenden Satz gesagt. Ob Rocket seine Kapitalgeber dabei über den Tisch gezogen hat, ist der Börse und ihren Verantwortlichen ja offenbar egal.

      Ansonsten: Im Podcast gehen wir differenziert darauf ein, welche – sehr unterschiedlichen – Auswirkungen „die Börsenmilliarden“ jeweils haben. Natürlich unterscheiden sich die Auswirkungen bei Alibaba, Zalando und Rocket erheblich.

      Und genau, um Rocket und Zalando nicht über einen Kamm zu scheren, gabs die Einschätzungen zum Zalando-IPO ja auch in einem separaten Beitrag
      https://excitingcommerce.de/2014/10/02/borsengang-nach-mas-warum-zalando-mehr-respekt-verdient-hat/

  3. Dann sollten die drei hier nicht in einem Atemzug genannt werden. Und es als Erfolg zu werten, dass Millarden von Investoren eingesammelt wurden und nun der Börsenkurs ins Bodenlose rutscht, halte ich für fatal.
    Denn was zeigt uns der sinkende Kurs denn? Er zeigt, dass kaum jemand an die Story von Rocket und Zalando langfristig glaubt. Selbst die Aktie von Kinnevik, dem Hauptsanteilseigner, ist daraufhin auf ein 1-Jahres-Tief gefallen. Was ist daraus zu lesen? Richtig, dass deren Investoren auch nicht gerade glücklich mit der aktuellen Entwicklung sind und nicht, wie es der Beitrag vermuten lässt, sie überglücklich dadrüber sind überhaupt Geld an der Börse bekommen zu haben.
    Sicherlich ist Rocket eine Wette auf die Zukunft und Zalando auch alles andere als ein sicheres Investment, das ist jedem klar. Nur kann ich bei der bisherigen Entwicklung seit dem IPO keinerlei Grund zum Feiern für irgendjemanden sehen, der WIRKLICH an eine erfolgreiche Zukunft dieser Firmen glaubt.
    Zitat: „Da wurden jede Menge Aktien auf den Markt geworfen“, meinte ein Händler zum Börsenstart von Rocket. Selbst Stützungskäufe der Banken, die den Börsengang begleiteten, hätten da wenig gebracht. „Der Verkaufsdruck zur Eröffnung war zu groß.“ –> und dies scheint bisher an allen Tagen so gewesen zu sein, wenn man die Stützungskäufe zum Handelsschluss sieht.

    Daher kann ich solche Sätze wie oben geschrieben auch absolut nicht nachvollziehen:
    – Eine Börse für sowas hergibt ? –> Eine Börse gibt sich für alles her, was deren Anforderungen und Bestimmungen entspricht. Die Börse, insbesondere der Entry Standard ist nicht dafür zuständig, über gut ode schlecht zu entscheiden.
    – Hut ziehen vor dem Verkaufstalent der Samwers ? –> Ich ziehe meinen Hut niemals vor Leuten, die Investoren eine Story verkaufen. Dies tue ich erst dann, wenn sich diese Story als Erfolgsgeschichte (Microsoft, Apple, Google etc) erwiesen hat. Sonst hätte ich damals zu Zeiten des neuen Marktes vor zu vielen Leuten wie Domeyer (Metabox), Schnabel (Comroad), Haffa (EmTV) us. meinen Hut zu unrecht gezogen. Damit möchte ich den Samwers keinesfalls was unterstellen, sondern lediglich klar machen, dass alleiniges Geld besorgen in Hypezeiten noch keine Hexerei ist.

    Ich denke, man sollte jetzt erstmal abwarten und schauen, was sie mit dem Geld machen. Wer von uns beiden am Ende richtiger lag, sehen wir eh erst in ein paar Jahren.

    • Börsengänge sind für Unternehmen ein Mittel, um an Kapital zu kommen. Nicht mehr und nicht weniger. Je besser man sich dabei verkauft, umso mehr bekommt man.

      Alles andere (Börsenbewertungen, Kursverläufe, etc.) sind Themen für Spekulanten. Darum mag sich kümmern, wer mag.

      Auch mich interessiert in erster Linie, was sie mit dem Geld anstellen.

    • Naja, nun schmeisst Du aber auch einige Sachen unzulässig in einen Topf. Metabox und Comroad haben nun mal so gar nichts mit Zalando und Rocket zu tun.

      Aber es sei Dir Deine Meinung gegönnt, die Börse lebt davon, dass nicht alle der gleichen Meinung sind.
      Als sich Facebook vor 2 Jahren nach dem Börsengang im Wert halbiert hatte, waren auch nur solche Kommentare wie Deiner zu hören und zu lesen. Den Rest kannst Du im Facebook-Chart anschauen.

      • Das ist absolut das Gleiche. Alle angesprochenen, auch Zuckerberg mit Facebook habe eine Story erzählt. Das sind allesamt keine Unternehmen, die ihre Bewertungen anhand von Fakten und Unternehmenszahlen wie Umsatz, Gewinn etc bekommen haben, sondern deren Bewertung ausschließlich aus der Fantasie und deren Zukunftsvision bestand. Da macht Metabox genauso wenig einen Unterschied wie jetzt Rocket, Tesla oder Facebook.

  4. @kai
    Völlig deiner Meinung und das wird noch keine 6 Monate dauern bis der Kurs unter 10 Euro ist.
    Die Bewertungen sind kriminell und sowas von absurd, dass ich mich immer wieder Frage wie viele dumme Menschen dort investieren konnten.

    • Ja, so gesehen dürfte Amazon auch höchsten mit 1/10 dessen bewertet sein, was an der Börse bezahlt wird. Wenn man es mit VW oder Lufthansa vergleicht, ist das sicherlich abenteuerlich.
      Aber die Börse hat eben auch schon (Börsen-) Stories wie Amazon, Google, Facebook usw. gesehen und da war auch allen klar, dass das nie was werden kann.

  5. @ Mr Nice
    So oft du meiner Meinung bist, bin ich nicht deiner. Du malst etwas zu schwarz meiner Meinung nach und ich sehe es auch nicht alles als schlecht an, was passiert ist.

    @Jochen
    Diese Denke ist imho zu einfach. Denn die Börse sollte viel mehr sein als eine Kapitalquelle. Selbstredend war es für die Samwers die letzte Möglichkeit überhaupt noch an Kapital zu kommen (wie ich bereits vor über einem Jahr vermutet hatte) da Exits nicht gelingen wollten und die Investoren auch nicht mehr so großzügig investiert haben. Jedoch hat die Börse noch mehr Funktionen als bloße Kapitalbeschaffung.
    Der Gang an die Börse sollte VERTRAUEN in das Unternehmen und in diesem Fall in den gesamten E-Commerce schaffen. Doch was ist geschehen bisher?
    – Die Transparenz wurde durch den Markt Entry Standard ausgehebelt
    – Die Aktie verliert täglich an Wert, was nichts anderes bedeutet, als das es mehr Verkäufer als Käufer gibt
    – Die Aktien der Großinvestoren sinken ebenfalls
    – Die Presse überschlägt sich mit Negativschlagzeilen bzgl. des Börsengangs und der Samwers

    All dies sind Punkte, die der Zukunft des E-Commerce nicht unbedingt zuträglich sind.

    Btw: Deine Aussage zum Thema „der Kursverlauf ist was für Spekulaten“ zeigt ziemlich deutlich, dass hier anscheinend die langfristigen Investoren zumindist in deiner Denke komplett ausgeklammert werden.
    Wenn die Börse wirklich nur was für Spekulaten wäre, dann sollte man das Handeln von Aktien zum Eigenschutz für den Ottonormal-Bürger verbieten.

    • Jetzt vereinfachst Du aber schon wieder. Selbstverständlich ist die Börse ein Platz für Spekulanten. Selbst Kostolany, der selten in hochspekulativen Unternehmen investiert war, bezeichnete sich als Spekulant.
      Niemand ist gezwungen Rocket-Aktien zu kaufen. Wer weniger Risiko mag, kauft Dividenden-Titel. So einfach ist das. Und Du kannst nun wirklich nicht behaupten, die Leute sind nicht ausreichend vor einem Investment in Zalando und Rocket gewarnt worden.
      Übrigens, die Leute, die jetzt verkaufen, sind Zeichner und die haben die Aktien zum grössten Teil mit einem Abschlag bekommen. Das sieht auf der Kurstafel nicht so doll aus, aber muss nicht heissen, dass da jemand Geld verloren hat. Und die Aktien von Kinnevik hatten sich in den letzten 2 Jahren mehr als verdoppelt. Du machst jetzt ein Drama draus, dass sie mal 15% fallen.

  6. Ich habe nicht gesagt, dass dort keine Spekulanten agieren, sondern das dort auch Investoren tätig sind. Und dies sind zwei unterschiedliche Arten von Personenkreisen:
    – Spekulant: Hohes Risiko, Aussicht auf schnelle Rendite und sehr kurzfristig investiert. Geschäftsmodell vollkommen egal
    – Investor: Langer Anlagehorizont, intensives Auseinandersetzen mit dem Investment und deren Gechäftsmodell, geringeres Risiko als beim Spekulaten

    Ich habe nie behauptet, dass vor Rocket und Co. nicht gewarnt wurde. Wie kommst du darauf ?

    Richtig, die die jetzt verkaufen, sind keine Kleinanleger. Genau das sollte einem noch viel mehr zu denken geben!

    Ich mache kein Drama draus, dass die Kinnevik-Aktie um 15% gefallen ist. Sie hat von ihrem Höchsstand im Januar bereits über 50 % verloren, aber auch das war nie ein Thema. Es ist jedoch bezeichnend/entscheidend, dass sie SEIT dem IPO von Zalando und Rocket binnen 4 Handeltagen über 15 % verloren hat und das, obwohl der Titel sonst wenig volatil war.
    Dieser Fakt zeigt ganz eindeutig, was die Kinnevik-Investoren vom IPO und dessen „Erfolg“ halten.

    • – Investor: Langer Anlagehorizont, intensives Auseinandersetzen mit dem Investment und deren Gechäftsmodell, geringeres Risiko als beim Spekulaten

      Genau. Und deswegen werden diese RI + Zalando eben nicht kaufen und das ist ja auch fein. Es gibt keinen Kaufzwang. Schwierig wäre es eher, wenn die Geschäftsbanken ihren unwissenden Kunden Zalando und RI als sichere Anlage empfehlen würden, wie das 1999/2000 der Fall war. Das ist aber nicht so.
      Wenn sich Leute aber trotz der öffentlichen Meinung bewusst für den Erwerb von RI+Zalando Shares entscheiden, was willst Du denen dann vorwerfen?

      • Ich werfe niemanden etwas vor und habe ich auch nie. Du solltest dir vielleicht mal mit etwas Abstand meine Postings durchlesen.

  7. Ich denke die wenigsten hier haben sich wirklich die Mühe gemacht, die Gedankengänge von Jochen und Marcel im podcast zu verfolgen. Da wird ja alles gesagt und erklärt. Und ganz ehrlich: dieses ewige rückwärtige Gejammer und Geneide im satten Deutschland ist echt mühsam. Ja, es ist schwer, mal über den Tellerrand hinaus zu blicken (und von seinem kleinen Möbeleinzelonlinehandel aufzuschauen). Aber wie es im podcast anklingt: Wir befinden uns in einer extremen Umbruchphase, in der einige Wenige das Talent, den Mut (die Energie & Skrupellosigkeit) und auch den Kapitalzugang haben, wirklich strukturelle Marktveränderungen einzuleiten.

    Natürlich ist die Bewertung von Rocket ein Witz; aber kaum ein Privatanleger wird die Aktie gezeichnet haben. Niemand, der des Lesens mächtig ist, findet im IPO-Prospekt irgendwelche Substanz für die hohe Bewertung (Jochen nennt es Real-Satire). Aber keiner der Anleger wurde mit der Knarre am Kopf zum Zeichnen gezwungen. Fakt ist: Rocket hat jetzt mit den pre-IPO KE-Maßnahmen über 2 Mrd eingenommen.

    Ach ja Rocket ist übrigens nicht gleich Zalando. Und auch hier hat das Unternehmen 600 Mio eingesammelt und jetzt eine Akquisitionswährung (die eigene Aktie). DAS ist das Spiel der Zukunft. Und meine Wette ist, es wird in zwei/drei Jahren niemanden mehr kümmern, was der Kurs in der Zwischenzeit gemacht hat, sondern welche Unternehmen damit gekauft wurden. Bis dahin wird das Management den Kurs weiterfahren und dei Firme weiter professionalisieren.

    Und zu guter letzt zeigen sich so neue Exitmöglichkeiten auf: Zum einen den IPO, zum anderen gibt es Firmen mit Geld, die eine Marktkonsolidierung fahren können. Das lässt wiederum Geld in jüngere Firmen fließen, weil die Investoren Licht am Ende des Tunnels sehen.

    So let’s enjoy and watch the show.

  8. Dann fasse ich mal zusammen:
    Die Bewertungen sind ein absoluter Witz und jeder weiß es (bis auf die dummen Investoren, die den Unternehmen zu deren astronomischen Bewertungen verholfen haben) und wir hoffen nun, dass mit dem eingenommen Kapital ordentlich Bewegung in deren Geschäfte und den E-Commerce kommt….
    klingt für mich vollkommen unlogisch, zumal vorher schon Millarden Euro zur Verfügung standen, aber okay.
    Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt.

    • Ich würde es so zusammenfassen, die Bewertung ist ein Witz, jeder weiss es und es gibt trotzdem Leute die das Risiko eingehen, ob diese sich nun Spekulanten nennen oder Investoren spielt keine Rolle.
      Und es gibt Leute, die das alles fürchterlich finden und es überhaupt nicht begreifen wollen am Ende aber auch nur zuschauen können. :-)

  9. Also ich kann Kai nur zustimmen, der Hype und die Bewertungen von Zalando und RI sind schon mehr als fragwürdig und ist IMO ein Zeichen für die Blase 2.0 – hier werden Unternehmen nach Umsatz bewertet und nicht nach Gewinn (kein RI-„Startup“ [eigentlich sollte man Copycat und nicht Startup schreiben, denn RI kann nur kopieren, aber nicht erfinden] macht nachhaltig Gewinn und RI selbst auch nicht). Das ist auch der Unterschied zur Blase 1.0 (um die Jahrtausendwende), da wurden nur die Geschäftsmodelle bewertet, die noch nicht einmal Umsatz (gewschweige denn Gewinn) gemacht haben.

    Also, schnell die Puts ins Depot legen und dem Kursverfall mit Vergügen zuschauen…

  10. Und heute wieder ein dickes Minus im Kurs. Yeaaaahhhh Milliarden schon verbrannt und weiter geht’s bis auf 5-6 Euro und dann wird alles wieder aufgekauft.
    Mein Optionsschein läuft gut.

  11. Oli hat einfach seine GroßInvestoren wieder über den Tisch gezogen, Die ja alle viel von ihm gehalten haben. Der Investor hat natürlich auch Druck den Zug zu verpassen und steigt mit ein. Das schöne dabei ist, dass das das Gelabere bei den Kleinanlegern nicht funktioniert. Schaut Euch die Presse und die Volks- Kommentare an. Sie mögen ihn nicht und gönnen es ihm nicht.

    Die spannende Frage stellt sich nun, wo ist der Boden? Der Kurs ist derzeit psychologisch getrieben. Soll heißen die Stimmung ist schlecht und voller Misstrauen. Der Turn arround kann nur noch mit echter Substanz erfolgen (vgl. Facebook Mega profit in Q1)

    Also, zurücklehnen, abwarten und wer Lust hat steigt bei Market cap 1 Billion wieder ein.

    Seine Investoren buddies hätten das alles auf jeden Fall billiger haben können. Ich bin mir auch Sicher dass Oli ziemlich Druck kriegen wird je nachdem was aus der Sache wird. Wer solche Summen vernichtet hat kein leichtes Leben mehr. Das schmeckt vielen nicht.

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