Wie Zalando und Notebooksbilliger bei der Lieferung kooperieren

In einer sehr undurchsichtigen Pressemitteilung hat Notebooksbilliger gestern eine Liefervereinbarung mit Zalando bekanntgegeben („notebooksbilliger.de ietet seinen Hauptstadtkunden ab sofort die Warenzustellung am selben Tag an“). Was genau dahintersteckt, hat uns die Notebooksbilliger-PR dankenswerterweise nochmal gesondert per Mail erläutert:

nbbkurier

„Zalando und notebooksbilliger.de bündeln – auch physisch – das Same-Day-Delivery Paketvolumen vor Ort in Berlin und übergeben es gemeinsam zur Auslieferung an Liefery.

Wir arbeiten dabei auf technischer und logistischer Ebene direkt mit Zalando zusammen. Die Pakete von notebooksbilliger.de und die Pakete von Zalando werden in einem kleinen Hub in Berlin konsolidiert und mit Hilfe von Zalandos Software auf die einzelnen Fahrten sortiert.

Bei der Auslieferung am selben Abend arbeiten wir mit Liefery zusammen. Gemeinsam mit Zalando wollen wir so die Zustellung für den Kunden weiter verbessern und noch komfortabler gestalten.

Wir können den Service durch die Kooperation beispielsweise zu einem günstigeren Preis  und besseren Lieferzeitfenster anbieten.“

Der Elektronikmarkt ist gerade extrem spannend, weil Media Saturn die Online-Versender zunehmend in Zugzwang bringt („Exchanges #117: Media Saturn und die Elektronikbranche 2015„). Siehe auch Media Saturn und die 4 Übernahmekandidaten im Spacelab

Bei der Lieferfactory könnte man inzwischen fast glauben, dass nicht Otto eingestiegen ist („Liefery statt Shutl: Otto springt mit 28,5% für die Lufthansa ein„), sondern Zalando („Was Tiramizoo für Media Saturn, ist Liefery für Zalando„).

Ein bisschen was zu den „Smart Logistics“-Ambitionen von Zalando („Zalando und die 4 großen Säulen seiner Plattform-Strategie„) gibts von den Logistikverantwortlichen auch im Geschäftsbericht von Zalando.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Elektronikhandel, Zalando

Schlagwörter:

5 replies

  1. Ich bin wirklich gespannt, ob Same Day Delivery bei Fashion wirklich so einen großen Hebel hat wie es sich viele erhoffen. Bei Lebensmitteln steht das für mich außer Frage und auch bei Elektronikartikeln kann ich mir vorstellen, dass es den ein oder anderen gibt, der gerne sein neues Notebook sofort haben möchte. Aber bei Kleidung sehe ich persönlich nicht den dringenden Bedarf…

    • Das könnten Frauen anders sehen…

      • Möglich, aber das glaube ich nicht. Frauen gehen auch gerne in die Innenstädte zum Shoppen und die die es nicht tun, bestellen online. Aber denen ist es glaube ich recht egal ob die Ware noch am selben Tag geliefert wird oder einen Tag später.
        Ich will nicht leugnen, dass es ein netter Zusatzservice ist, insbesondere dann, wenn er nichts zusätzlich kostet.
        Aber ich glaube persönlich nicht, dass man damit enorm viel mehr Umsatz macht weil man nun größere Kundenkreise erschließt. Ich mag mich aber täuschen.

Trackbacks

  1. Wie Zalando mit der Hermes-Allergie der Shopper umgeht – Exciting Commerce im 12. Jahr
  2. Exchanges #148: Amazon und die City-Logistik – Exciting Commerce im 12. Jahr

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 8.313 Followern an

%d Bloggern gefällt das: