Zipcart: Zalando gewinnt Adidas für neues Stadtlager in Berlin

Welche (Mode-)Händler docken als erstes bei Zalando an? – In Berlin hat Zalando nun Adidas für ein weiteres Stadtlager für seine Zipcart-App gewinnen können („Vernetzt von A bis Z: Erster adidas Store in Berlin wird Teil der Zalando Modeplattform“):

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„Zalando hat mit dem adidas Performance Store in der Tauentzienstraße in Berlin den ersten stationären Laden eines internationalen Markenpartners in seine Online-Modeplattform integriert. Ab sofort werden Produkte aus dem adidas Geschäft über die Zalando App ZipCart erhältlich sein.

Für Zalando ist diese strategische Partnerschaft der nächste Schritt auf dem Weg zum vernetzten Handel (Integrated Commerce). So könnten Kunden über Zalando in Zukunft auf ein Netzwerk von Marken und Geschäften in ganz Europa zugreifen, wenn sich das Pilotprojekt als erfolgreich erweist.“

Auch wenn der Adidas Performance Store nur unweit von Amazons Prime Now Lager („Exklusive Eindrücke vom Berliner Amazon-Lager“) liegt, nimmt Zalando beim Aufbau seiner City Logistik einen komplett anderen Weg als Amazon („Wo steht die Amazon City Logistik 9 Monate nach dem Start?“).

Während Amazon auch innerstädtisch auf eigen-verwaltete Lagerflächen setzt, baut Zalando bei seinem Prime-Now-Pendant derzeit noch auf die stationären Lagerflächen seiner Partner. Bei wenig rentablen (Flagship-)Stores dürfte Zalando durchaus offene Türen einrennen.

Spannend in jedem Fall, wie Zalando momentan Apps wie Zipcart („Zalando schickt Zipcart unter neuer Führung in die 3. Runde“), Fleek („Zalando: Wenn Fleek zur “Social Fashion Shopping App” wird„) oder auch Movmnt („Zalando enthüllt Movmnt-Strategie auf dem Kapitalmarkttag“) marken- und händlerseitig als trojanische Pferde nutzt – für alles, was unter der Hauptmarke (noch) nicht möglich wäre.

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Kategorien:Mobile, Zalando

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