„No E-Commerce!“: Ströer hat genug vom Online-Handel

„Finger weg vom E-Commerce!“, heißt die Devise neuerdings bei Ströer. Nach 22 Mio. Euro im Jahr 2016 hat Ströer für 2017 zwar E-Commerce-Umsätze von 92 Mio. Euro ausgewiesen (PDF), hat sich allerdings mittlerweile von Vitalsana getrennt („Ströer reicht Vitalsana mit 30 Mio. € Umsatz weiter an Docmorris“) und zum Jahreswechsel Stylefruits eingestampft („Stylefruits leitet nach dem Aus auf Erdbeerlounge weiter“).

Strategisch bedeutet das eine Kehrtwende: Aus einem vorsichtigen „(No) e-Commerce beyond our core business“ wurde jetzt in den Unterlagen (PDF) ein striktes „No e-commerce businesses“. Zugleich hat sich Ströer neu strukturiert.

Gespannt kann man also sein, was jetzt aus Asam Beauty („Die Ströer-Gruppe übernimmt 51% an Asam Kosmetik“), aus Foodist („Ströer schnappt sich Foodist für knapp 3,5 Mio. Euro“), den anderen E-Commerce-Beteiligungen und nicht zuletzt aus Stylebop wird („Stylebop meldet für 2016 Umsatzrückgänge auf 47,3 Mio. €“), die auf den Ströer-Screens gerade noch heftig befeuert werden.

Wie sinnvoll die Strategien von Ströer und ProSiebenSat.1 sind, haben wir uns vor einem Jahr gefragt. Und während Ströer auf Schadensbegrenzung setzt, tritt ProSiebenSat.1 die Flucht nach vorn an („Wie ProSiebenSat.1 aus 7Commerce die Nucom Group macht“). Siehe auch das jüngste Nucom-Update („ProSiebenSat.1 wächst im E-Commerce auf 305 Mio. € (+72%)“).

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse

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