Angel bringts: Wie sich Fiege für die City Logistik rüstet

Wer bringt den Leuten 2025 ihre Lieferungen nach Hause? Mit DHL, Hermes & Co. auf dem Rückzug („DHL begrüßt Amazon Logistics mit Preissprüngen zum 1.1.“) dürfte es bis dahin speziell auf der letzten Meile eine Fülle neuer Anbieter geben.

Bemerkenswert ist, wie sich Fiege für die City Logistik rüstet, nicht nur mit dem Joint Venture mit Karstadt („Plan B: Karstadt präsentiert Karstadt City Logistik für 2020“), sondern parallel dazu auch mit dem Angel Last Mile Service:

„Wir sind mittlerweile über das Projektstadium hinaus und haben als Fiege-Gruppe entschieden, dass wir Angel als eigenständige Gesellschaft weiterentwickeln wollen.

Wir befinden uns bereits in Gesprächen mit Verlagshäusern, die mit uns tagsüber brachliegende Ressourcen in Form von Umschlagsflächen und Fahrzeugen nutzen und sich gleichzeitig ein neues Geschäftsfeld erschließen könnten.

Außerdem arbeiten wir daran, mehr Menge in das System zu bringen. Darüber sprechen wir mit weiteren potenziellen Kooperationspartnern aus dem E-Commerce.“

Fiege testet Angel seit Mitte 2017 und will den Lieferdienst jetzt in zunehmend mehr Städte bringenSo präsentiert sich das Angel Network auf der Webseite:

Ob Angel 2025 einer der prägenden Anbieter sein kann, steht in den Sternen. Was Angel anderen Diensten dieser Art allerdings schon mal voraus hat, ist eine Marke, die auch bei den Endkunden Anklang finden könnte.

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Kategorien:disrooptive, Logistik

1 Antwort

  1. Mal abgesehen davon, dass das an sich ne sehr smarte Idee ist, sollten sich das die etablierten Carrier mal genau anschauen. Wenn die sich mal von ihrer dogmatischen Sicht auf die letzte Meile lösen würden, auf der sie fast alle Geld verlieren, wäre das (wirtschaftlich) gut für sie selbst, gut für die Last-Mile-Startups und definitiv gut für die Kunden.
    Bei den Verlagen sind die Lager ab Mittag leer und Fahrer und Autos sind idle und kosten nur Geld. Wenn man an diese Hubs zustellt, spart man 1,50€ und mehr pro Stopp, wenn man selbst fährt und würde das Problem mit den fehlenden Fahrern mildern. Retouren und ausgehende Pakete könnte man dann wieder in großen Mengen in diesen Hubs abholen, was wieder Geld spart. Aber das ist ne ideologische Frage bei den Paketdiensten, eine Strasse ohne gelbe Autos? Undenkbar!

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