Auch Westwing entwickelt sich zum Übernahmekandidaten

Nach Home24 wird auch Westwing zum Übernahmekandidaten. Nach schwachen Quartalszahlen (PDF) und auch im laufenden Quartal noch wenig Aussicht auf Besserung ist Westwing in der Börsenbewertung jetzt ebenfalls unter 100 Mio. Euro gefallen.

Die Westwing-Umsätze blieben im ersten Halbjahr unter Vorjahr. Und es ist gerade nicht ersichtlich, wie Westwing angesichts der Fülle größtenteils hausgemachter Probleme wieder auf Wachstumskurs kommen will.

Generell ist das Geschäftsmodell zwar durch die höheren Bestellfrequenzen weiter stärker einzuschätzen ist als das von Home24.

Allerdings hat Home24 beim Börsengang sehr viel höher gepokert und daher noch etwas mehr Puffer. Westwing hatte am 30.6. noch 78 Mio. Euro übrig, nachdem es im 1. Halbjahr 31 Mio. Euro verbraucht hat:

Reicht das Kapital für eine Kehrtwende?

Im Grunde stellt sich aber in beiden Fällen die Frage: Wie lange reicht das Geld noch? Können sie sich ggf. neue Kapitalquellen erschließen? Und wenn nicht, wer käme dann als Käufer in Frage? Siehe dazu auch Auch ShowroomPrivé will sich 40 Mio. Euro zur Unzeit holen

Gespannt sein kann man da auf die Pläne von Regent, das gerade Brands4Friends übernommen hat. Denn mit Zulily in den USA, ShowroomPrivé in Frankreich und Westwing gibt es gerade reichlich potenzielle Übernahmekandidaten in diesem Segment.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Home & Living, Shopboerse, Vente Privee

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