Secoo zeigt Farfetch & Co., dass es auch profitabel geht

Farfetch sorgt für erheblich mehr Schlagzeilen („Farfetch übernimmt New Guards Group mit Off-White & Co. für $675 Mio.“), doch hin und wieder lohnt auch ein Blick auf Secoo, das sich im selben Marktsegment bewegt:

Mit 1,4 Mrd. Dollar liegt Farfetch beim Handelsvolumen (GMV) zwar vor Secoo mit 1,2 Mrd. Dollar, beim Umsatz hingegen liegt Secoo mit 784 Mio. Dollar vor Farfetch.

Im Gegensatz zu Farfetch arbeitet Secoo außerdem profitabel:

Secoo ordnet sich selber eher im Wettbewerb mit Net-a-Porter und Mytheresa ein. Denn die Erlöse aus dem Marktplatzgeschäft halten sich mit knapp 21 Mio. Dollar noch sehr im Rahmen.

In der Kundenbindung arbeitet Secoo u.a mit einem fünfstufigen Kundenstatus („regular, silver, gold, diamond and black“), der vom Kaufverhalten abhängt und entsprechende Vorteile bringt.

Farfetch und Secoo haben beide JD als Investor („Secoo holt $175 Mio. von LVMH & Co. nach $100 Mio. beim Börsengang“) und gehören damit in China zur Anti-Alibaba-Allianz von JD und Tencent.

Mehr Einblicke in die Welt von Secoo bekommen Interessierte auch im jüngsten Geschäftsbericht (PDF). Präsentationsunterlagen gibt es von Secoo leider nicht.

Secoo gehört wie Farfetch zu den GLORE50.

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Kategorien:Shopboerse

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