Während Zalando im Consumer-Segment nicht mehr führend, sondern nur noch „Best-in-Class“* sein will (siehe unten), liegen die Zalando-Ambitionen jetzt vor allem im B2B-Geschäft, das 2023 auf Umsätze von 900 Mio. Euro (bzw. knapp 9% vom Gesamtumsatz) gekommen ist:
Nicht berücksichtigt sind dabei die Zalando Marketing Services (ZMS):
Diese kamen zuletzt auf 120 Mio. Euro (1,3% von 14,6 Mrd. Euro):
Sind sind allerdings 2023 um 8% eingebrochen:
Von den relevanten B2B-Umsätzen kommen gut 700 Mio. Euro aus Lagerhaltung und Logistik (ZFS) – bei einem darüber abgewickelten GMV von 2,4 Mrd. Euro:
Die restlichen 200 Mio. Euro stammen von Highsnobiety und Tradebyte:
Mehr zur Aufteilung des GMV gabs bereits im Marktplatz-Update („Der Zalando-Marktplatz wächst auf 4,9 Mrd. Euro (+12%)“)
Alle Slides stammen aus dem Zalando Strategie Update, das es jetzt auch zum Nachschauen gibt.
*) „Best-in-Class“ heißt im Business-Kontext für gewöhnlich: Alle, die besser sind oder auf Dauer unangenehm werden könnten, sind nicht in der Klasse. Ein bewährtes Prinzip bei Legacy-Anbietern. Entsprechend definiert sich Zalando seine Klasse – ohne Boohoo, Shein, Trendyol & Co.:
Zalando ist in den GLORE50 vertreten.
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Kategorien:Shopboerse, Zalando








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