Bringt Amazon Prime Now zurück, das es 2021 nach 7 Jahren eingestellt hat? Oder wohin will Amazon mit seiner Foodstrategie?
Amazon hat diese Woche seinen Same Day Store um frische Lebensmittel ergänzt und macht damit die eigene Foodstrategie noch konfuser:
„Amazon is undergoing one of its most significant grocery expansions by introducing thousands of perishable grocery items at a great value to its Same-Day Delivery service.
The service is designed to complement Amazon’s existing grocery delivery offerings—including Amazon Fresh, Whole Foods Market, and a variety of local grocery and specialty retailers on Amazon.com.“
Wer also sein neues iPhone schon immer mit Äpfeln und Birnen garnieren wollte, kommt jetzt voll auf seine Kosten:
„Customers can now order milk alongside electronics; oranges, apples, and potatoes with a mystery novel; and frozen pizza at the same time as tools for their next home improvement project—and check out with one cart and have everything delivered to their doorstep within hours.“
Letztlich ist es Amazon also jetzt gelungen, auch Freshprodukte in den regulären Amazon-Checkout zu integrieren.
Zuletzt hatte Amazon schon stolz verkündet, dass es im Foodgeschäft (jenseits von Fresh & Co.) die 100-Milliarden-Marke geknackt hat.
Die Frage ist allerdings, ob DoorDash und Instacart nicht auf einem besseren Weg sind, indem sie Nonfood-Produkte in die Food-Experience integrieren.
Amazon, DoorDash und Instacart sind in den GLORE50 vertreten.
Frühere Beiträge zum Thema:
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