TOMS: Ein Schuhlabel mit ungewöhnlichem Businessmodell

Ein Schuhlabel der anderen Art ist TOMS Shoes in den USA. Man könnte es auch als das OLPC (OLPC = One Laptop Per Child) für Schuhe bezeichnen, wie es Techdirt letztes Jahr getan hat.

Wer einen der OLPC-Computer erwirbt, bezahlt damit gleichzeitig einen OLPC für ein Kind in einem Entwicklungsland. Wer ein Paar Schuhe bei TOMS Shoes kauft, bezahlt damit gleichzeitig ein Paar Schuhe, das TOMS Shoes an Kinder in Entwicklungsländern verteilt.

toms

Blake Mycoskie, der CEO von TOMS Shoes, erzählt im Interview mit Silicon Prairie News über die Geschichte des Unternehmens und den AT&T-Clip, der der Bekanntheit von TOMS Shoes in den USA sehr geholfen hat:

Im November 2009 hat auch der Social-News-Dienst Digg mit TOMS Shoes kooperiert und einen mit dem Digg-Logo versehenen Schuh über TOMS Shoes vertrieben:

„This bit of marketing is brilliant because it ties together a nice „reason to buy“ story with a physical good (the shoes), and the whole story promotes both Digg and TOMS Shoes.

Eventually, I assume Digg and TOMS could also easily create a Threadless-like store for more custom shoes (instead of T-shirt designs).

The current shoe design was created by a Digg employee, but it seems possible that Digg users could submit shoe designs of their own.“

Auch bei Twitter ist TOMS mit bald 400.000 Followern auf Zappos‘ Spuren, was sicherlich auch der aktuellen One Day Without Shoes Kampagne geschuldet ist.

Ähnlich wie Zalando nutzt TOMS Shoes Magento als Shoppingsystem und zählt sicherlich zu den eindrucksvolleren Implementierungen.

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Kategorien:Die neuen Händler, Open Source, Optaros

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