Storefront vermittelt frei werdende Ladenflächen auf Zeit

Eines der spannendsten Startups der letzten Zeit ist The Storefront, das Online-Händlern und Marken/Herstellern frei werdende Ladenflächen vermittelt – aktuell in San Francisco und in New York:

Storefront

Pandodaily hatte Storefront Ende März vorgestellt ("Storefront launches its pop-up marketplace to usher in the future of retail") – und das Inc. Magazine hatte diese Woche ein Interview mit den Gründern.

Der extreme Online-Shift ("Hockeystick-Szenario 2.1: Wenn der Online-Markt explodiert") hat Folgen für den Handel ("Wo steht der sterbende Handel – heute und in 5 Jahren?").

Nicht nur die Pleite von Schlecker, auch der Rückbau von Thalia, Hugendubel, Görtz und anderen Fach- und Einzelhändlern führt zu Leerständen in den (Innen-)Städten, die sich aus Immobiliensicht ("Von der "Death of Retail?"-Tagung der Immobilienwirtschaft") besser nutzen lassen für temporäre Showrooms, Aktions- und Eventflächen für den Online-Handel:

Vorstellbar ist auch die Zwischennutzung und Untervermietung überschüssiger Flächen in bestehenden Läden.

The Storefront hat auch ein gutes Blog, wo sie u.a. über die Entstehungsgeschichte und ihre Seed-Finanzierung berichtet haben ("Making Opening an Offline Store as Easy as Opening an Online Store")

Wir sind gespannt, wer sich des Themas hierzulande annimmt und in die Vermittlung von Tempspace einsteigt.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:exceed, Facebook, Shopboerse

2 replies

  1. Hallo Jochen,
    über ein ähnliches Vermittlungsangebot haben ich vor 6 Monaten in meinem Blog berichtet: Republic Spaces (http://www.republicspaces.com), allerdings mit zwei Einschränkungen: Spezialisierung auf Modegeschäfte und nur Angebote für Untervermietung.
    Republic Spaces hat mit New York begonnen (wo auch sonst in den USA) und plant als nächstes die Expansion nach Chicago, Los Angeles, Miami und Boston.
    Sehr lesenswert ist das Blog mit vielen PopUp-Store-Beispielen.

  2. Danke für den Tipp! Ist komplett an mir vorbeigegangen. Konzeptionell spricht mich allerdings der Ansatz von Storefront mehr an.

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