Was Stephan Schambach deutschen Shop/Tech-Gründern rät

Diese Woche hat Intershop-/Demandware-Gründer Stephan Schambach („Stephan Schambach gelingt zweiter Börsengang“) wieder zugeschlagen und unterstützt im Shop/Tech-Bereich nach Goodscloud nun auch Minubo bei der internationalen Ausrichtung:

minubo

„eCommerce Pionier Stephan Schambach als Lead Investor der aktuellen Finanzierungsrunde ist überzeugt: „Mit dem neuen Standort in Boston öffnet sich minubo jetzt auch US-Investoren, die es gewöhnt sind, in junge Unternehmen zu investieren.

Und weil jeder Onlineshop früher oder später eine Analyselösung benötigt, ist minubo in diesem großen Markt genau richtig platziert.“

Minubo zählt zu den wenigen Seedcamp-Erfolgen aus deutschen Landen („Minubo Raises €1M From Seedcamp, Tola Capital, HTG, And Others, To Help Online Retailers Become More Data-Driven“) und hat sich u.a. auf der Exceed 2013 präsentiert.

Seine Philosophie für Tech-Companies hatte Stephan Schambach kürzlich schon im Interview erläutert:

Venturate: Sie haben selbst schon Firmen nahe gelegt, ihre Struktur in eine US Inc. zu “flippen”. Was spricht dafür, dass deutsche Unternehmer ihr Start-up von vorne herein als US Inc. gründen?

Schambach: Da es kaum institutionelles Venture Capital und keinen vernünftigen Exit-Kanal in Deutschland gibt, entscheiden sich viele Startups von vornherein für eine US Inc. als Holding-Company. Denn man ist im Vergleich zur deutschen GmbH mit der US Inc. deutlich flexibler, genießt Vertragsfreiheit, muss nicht ständig wegen jeder Kleinigkeit zum Notar.

Themen wie Mitarbeiterbeteiligung, Verrechenbarkeit von Verlusten, Software-Patente und so weiter lassen sich auf einem „Level Playing Field“ mit US Konkurrenten organisieren. Letztendlich öffnet man sich damit US VC-Investoren, die gewöhnt sind in solche Strukturen zu investieren.

Die deutsche Shop/Techszene erlebt derzeit eine neue Blüte, sodass wir auf der Exceed 2013 erstmals auch B2B-Startups haben pitchen lassen und uns aufgrund der guten Qualität anschließend entschlossen haben, auf der K5 im Rahmen der K5 Liga ein eigenes Forum für Tech-Startups zu schaffen, wo sie sich einem interessierten Händlerpublikum präsentieren können.

Die K5 Startup Liga um Minubo, Preisanalytics, shipcloud, spoteffects & Co. werden wir 2015 entsprechend ausbauen.

Und auch beim K5 Capital Day sind ambitionierte Tech-Companies natürlich sehr willkommen. Schließlich fand 2014 von Commercetools („REWE Digital übernimmt Commercetools mit Sphere.io“) bis Preisanalytics („High-Tech Gründerfonds, Bayern Kapital und Tengelmann investieren in PreisAnalytics“) dann doch der ein oder andere hiesige Kapitalgeber/Unterstützer.

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Kategorien:Shopboerse, Shoptech

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