Hellofresh veröffentlicht Kennzahlen zum Börsengang

Hellofresh hat den Börsengang angekündigt (PDF) und erstmals detaillierte Kennzahlen veröffentlicht:

hellofreshbilanz

Mehr zur Entwicklung von Hellofresh auch in den Strategieunterlagen vom Capital Markets Day.

Während Holtzbrinck & Co. zugunsten von Rocket Internet ausgestiegen waren, hält Vorwerk Ventures noch 4,6% der Anteile.

Ausführlich hatten wir uns über die Ambitionen von Hellofresh in den Exchanges #109 („Wie Hellofresh den Food-Markt knacken will„) unterhalten.

Als nächster Online-Anbieter möchte kommende Woche ShowroomPrivé an die Börse („ShowroomPrivé: VIPShop will beim IPO mit 30 Mio. € einsteigen„).

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Food, Samwer Report, Shopboerse

9 replies

  1. Wahnsinn 100 Mio Euro werden es werden für Marketing im gesamt Jahr 2015.
    Extrem mutig dieser Poker auf irrsinnigem Niveau. Zeigen sie auch ein Land der ersten Stunde und ist dieses inklusive Marketingausgaben heute schon im Plus? Immerhin ist das bizz schon einige Jahre alt.

    • Naja, die Wette läuft, dass man nach 2 Quartalen die Marketing-Aufwendungen pro Kunde wieder drin hat UND, dass der Kunde dann lange genug bleibt, um auch noch die restlichen Ausgaben und evtl. einen ROI zu bezahlen. Das kann alles so eintreten, muss aber nicht. Von daher ist Poker sicher der richtige Ausdruck. Die Strategie, dass man im Internetzeitalter, wo die Markteintritts-Barrieren extrem niedrig sind, den Markt „besetzen“ muss, halte ich für nicht schlüssig. Die Samwers sind selbst das beste Gegenbeispiel. Sobald jemand mit ähnlicher Entschlossenheit und ähnlichem finanziellen Aufwand in den Markt kommt, der noch dazu am Ende bessere Einkaufskonditionen hat, fängt das ganze Ding an, zu wackeln.
      Klar, es könnte auch so laufen wie Zalando…

  2. Moment mal, Fulfilment Kosten sind doch wohl Stückkosten. Insbesondere solange man keine große eigene Flotte o.ä. hat. Damit wäre der Rohertrag nicht bei 52% 2015 ytd, sondern bei 15%. Ganz egal wie viel Marketing sie heute machen – Wenn die Ramp-up Phase vorbei ist und man bedenkt, dass das Geschäftsmodell langfristig immer noch zu großen Teilen auf Marketing beruht, muss das Marketing auch von den 15% bezahlt werden, bevor das Modell überhaupt Profit machen kann. Vielleicht kann man die Fulfilment-Kosten senken durch Skaleneffekte, aber sicher nicht drastisch. Umsatzkosten zu senken wird kaum klappen, außer bei Qualitätseinbußen. Damit ist das Geschäftsmodell mit 15-20% Rohmarge doch intrinsisch nicht attraktiv, den Hype verstehe ich nicht.

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