Redefining Fast: Mit Amazon Go in die „No-Line“-Markenwelt

Da hilft einmal mehr alles Schönreden nichts („Amazon Go ist nicht die Champions League des Handels. Ehrlich!“): Mit Amazon Go („Amazon präsentiert “Just Walk Out”-Technologien“) hat Amazon dem stationären Handel diese Woche eine gehörige Klatsche verpasst – und ihn dort getroffen, wo es selbst erfolgreichen Offlinern am wehsten tut – an den langen Schlangen an der Kasse:

Begleitend zum Konzept hat Amazon auch wieder eine ganze Reihe von Marken/Claims veröffentlicht, die verdeutlichen, wie sich Amazon hier gegenüber dem stationären Handel positionieren möchte – als schnelle Alternative („Redefining Fast“) beim „No-Line“-Einkaufen, ganz ohne Schlange („Every Line is a Defect“). Hier ein Blick auf die Markenanmeldungen:

Dass Amazon für Amazon Go zwar einen Showroom, aber keine Tausende von Supermärkten betreiben will, hat Amazon diese Woche nochmals gesondert betont („Amazon Go: Amazon dementiert Pläne für 2.000 Supermärkte“).

Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass Amazon die Go-Technologie anderen zur Verfügung stellt und/oder sich an Unternehmen wie Pret-a-Manger beteiligt, die sich sehr schnell aufrüsten lassen.

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Kategorien:Amazon, Food

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