Rekonfiguriert! Hellofresh über die Ambitionen für 2017

Hellofresh möchte die Lebensmittelbranche rekonfigurieren und sich vom Aboboxenversand hin zum persönlichen Foodservice entwickeln. Soviel ist bekannt („Exchanges #109: Wie Hellofresh den Food-Markt knacken will“):

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Im Interview gibt Hellofresh-Macher Dominik Richter ein Update zu den jüngsten Entwicklungen (via):

„Wir haben in diesem Jahr die kompletten Backend-Systeme neu aufgesetzt. Damit sind wir auch schon ziemlich weit gekommen. 2017 wollen wir jetzt viele Produktneuheiten einführen.

In der Vergangenheit haben wir einen Fokus darauf gelegt, unser Wachstum zu managen. Jetzt sind wir in der Lage, unser Portfolio stärker auszubauen und dadurch neue Kundensegmente zu erschließen.

Wir wollen einen deutlichen Schritt in Richtung Personalisierung machen. Wir wollen also genauer wissen, welche Rezepte schmecken welchem Kunden wie gut. Dadurch können wir Rezepte besser vorschlagen.

Bisher konnte sich der Kunde beispielsweise drei von fünf Gerichten aussuchen. Künftig sollen es drei von zehn Gerichten sein. In den USA haben wir damit schon angefangen. Der durchschnittliche Kunde soll sich dadurch besser angesprochen fühlen und noch mehr Gerichte für sich persönlich finden können.

Zudem geben wir ein Kundenmagazin heraus und haben angefangen, in unserer App jeden Tag Content zu veröffentlichen. Sie soll das Angebot werden für alles, was mit Kochen zu Hause, gesunder Ernährung und so weiter zu tun hat. Wir arbeiten also sehr stark am Community-Aufbau.“

Umsatzseitig spielt Hellofresh in der Foodbranche bereits in einer eigenen Liga und hegt klare Plattform-Ambitionen:

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„Wir haben unser Entwicklerteam 2016 von 60 auf 120 Mitarbeiter ausgebaut. 2017 wollen wir noch einmal 150 neue Entwickler einstellen, uns also noch einmal mehr als verdoppeln.“

Hier gibts mehr zu diesen und anderen Ambitionen von Hellofresh für 2017.

Beim Thema Geld („Hellofresh Bewertung sinkt auf 2 Mrd. € (-24%), für 85 Mio. € Spritze“) präsentiert sich Dominik Richter in gewohnter Gelassenheit. Geld gibt es immer. Die Frage ist nur, zu welchem Preis.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Food, Samwer Report

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