Rocket mit Q1-Zahlen für Home24 (+5%) und Westwing (+6%)

Rocket Internet hat heute die Quartalszahlen für Home24 und Westwing veröffentlicht (PDF). Beide geben weiter Marktanteile ab, haben im 1. Quartal jeweils weniger Bestellungen abgewickelt als noch im Vorjahresquartal und wachsen auch umsatzseitig nur noch minimal um 5,2% bzw. 6,2%. Die EBITDA-Verluste lagen bei 7,4 Mio. Euro (Home24) bzw. 3,6 Mio. Euro (Westwing):

Das Spannendste ist also, dass Home24 im 1. Quartal wieder vor Westwing lag. im Gesamtjahr war es noch andersherum („Home24 mit 244 Mio. € und Westwing mit 250 Mio. € für 2016“).

Home24 hatte sich zuletzt mobil verstärkt („Home24 übernimmt Casa Home & Living von Rocket & Co.“).

Zu den stärksten Wachstumstreibern im Einrichtungssegment zählt aktuell Wayfair („Wayfair wächst um 1,1 Mrd. Dollar auf 3,4 Mrd. Dollar (+50%)“), das in den USA, vor allem aber auch international Gas gibt.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Home & Living, Samwer Report, Shopboerse

7 replies

  1. Ein Exchange zum Thema Möbel wäre klasse.

  2. Die Investments ins Inventory fallen sehr unterschiedlich aus und ins Gewicht. Daher sind die Cash Positions sicher nicht außer Acht zu lassen. Und dem Wunsch nach einem Möbel/Baumarkt Podcast teile ich gerne.

    • Jepp und insbesondere der seit Oktober 2016 stark anhaltende Anstieg in der Sichtbarkeit von home24.de wird sich über kurz oder lang auszahlen.
      Der Großmöbelmarkt lebt nunmal primär vom „günstigen“ organischen Traffic. Alles andere ist entweder ziemlich kostspielig (Adwords, Marktplätze und Co.) oder spielt eine untergeordnete Rolle (Social, Newslettermarketung, Influencer etc) in der Trafficaquise und somit Umsatzentwicklung.
      Bei Westwing sieht das natürlich anders aus. Aber die bewegen sich auch nicht in dem Möbelsegment, in dem home24.de unterwegs ist.

  3. Kaum noch Wachstum, trotzdem weiter Verluste. Das wird nicht mehr lange zur erklären sein. Irgendeine Richtung muss die Sache nehmen, wenn sie nicht den Bach runter gehen soll. Entweder man haut noch mehr Geld rein und akzeptiert höhere Verluste, der Umsatz steigt aber wieder ordentlich oder man versucht die Sache profitabel zu bekommen, dann wird man sich sicher von einer großen Portion Umsatz trennen müssen. So ist das weder Fisch noch Fleisch.

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