Douglas und der Kampf mit den rückläufigen Ladenumsätzen

Wie Omnichannel-Strategien scheitern, kann man gerade auch sehr schön bei Douglas verfolgen („Wie weit kann Douglas ohne Plattform-Strategie kommen?“), das gerade die Quartalsergebnisse (PDF) für die ersten 9 Monate vorgelegt hat.

Trotz steigender Online-Umsätze sind die Gesamtumsätze in Deutschland weiter gesunken, alleine im abgelaufenen Quartal um 2,3%. Damit dürfte Douglas hierzulande auch im Gesamtjahr die Vorjahresumsätze nicht erreichen und entsprechend Marktanteile verlieren:

„[…] reflecting industrywide lower traffic in stores in particular in Germany“, heißt es bei Douglas inzwischen schon standardmäßig in der Begründung der Quartalsergebnisse (PDF):

Ein Update gab es auch zur Online-Entwicklung („Douglas peilt im E-Commerce 2017 knapp 400 Mio. Euro an“), die allerdings nicht auffängt, was stationär verloren geht:

Währenddessen träumen manche immer noch von blühenden Innenstädten („Vitale Innenstädte 2016: Wie das IFH den Handel einseift“) und versuchen kleinen wie großen Händlern weiszumachen, dass sie mit einem Online-Shop ihr stationäres Geschäft retten können.

Siehe dazu auch Das Aus für Mambo: Wenn Händler besser freiwillig aufgeben und Die Wachstumsstrategien von Douglas und The Hut Group im Vergleich

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse

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