Weil Amazon Logistics eben genau weiß, was in den Paketen ist

Was bringt uns die Logistik von morgen? Zu guter letzt entdeckt jetzt auch Hamburg die Vorzüge von Amazon Logistics, das im Unterschied zu DHL & Co. genau weiß, was in den Paketen ist:

„Der Wert ist offensichtlich zu gering, dass Amazon keinen Übergabenachweis braucht. Wenn das Paket weg ist, wird es einfach noch mal geschickt.

Solche Sachen kann man eben machen, wenn man genau weiss, was in den Paketen drin ist. Das werden die Standard-Carrier niemals hinbekommen.“

Einer von vielen Gründen, warum Händler ebenso wie Marken und Hersteller spätestens jetzt darüber nachdenken sollten, ob sie – auf der letzten Meile jedenfalls – auf eigene Zustelldienste setzen wollen („Wer würde jetzt in Hermes investieren – und wer in Picnic?“).

Mit den Umbrüchen in der Logistik haben wir uns auch in den Exchanges #203 („Amazon Logistics auf dem Vormarsch“) befasst. Mit der Bedeutung von Zustell- und anderen Services gerade in den Exchanges #206 („Rethinking Apps“).

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Amazon

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  1. Kann man hier ein Bild hochladen?
    Damit würde ich gerne zeigen, warum der Amazon eigene Lieferdienst für Grund genug ist, weniger bei Amazon zu bestellen

  2. Ok, dann erkläre ich es so ohne Bild:
    Als ich kürzlich weit weit weg im Urlaub weilte, erhielt ich eine Nachricht von Amazon, dass sie ein Paket an einer sicheren (!) Stelle bei mir zu Hause abgestellt hätten.
    Das Paket hätte eigentlich erst 4 Wochen später kommen sollen, aber das ist ein anderes Thema.
    Voller Panik rief ich meinen Nachbarn an, dass er das Paket suchen sollte.
    Musste er nicht, denn es stand einfach vor der Haustür!!!

    Es wäre mir (fast) egal gewesen, wenn es direkt jemand geklaut hätte, aber ich will doch nicht, dass das da drei Wochen steht.
    Dann hätte ich ja gleich ein Schild an die Haustür machen können:
    „Wir sind 3 Wochen verreist, der Schmuck liegt im Gefrierfach“

    Ein anderes Problem ist, dass die Amazon Zusteller mittlerweile alle Pakete der umliegenden Nachbarn direkt bei einem Haus abgeben, ohne bei den jeweiligen Bestellern überhaupt geklingelt zu haben.

    Und diese Liste kann man noch sehr lange weiterführen.

    Wenn ich im Checkout die Möglichkeit hätte, DHL auszuwählen, dann wäre ich mittlerweile bereit, trotz Prime nen Euro draufzulegen, oder einen Tag länger zu warten.

    Vielleicht sind nicht alle Kunden so angenervt wie ich von DRS oder wie die heißen , aber ich mein, Amazon muss aufpassen, dass die Qualität in der Zustellung nicht so weit herunter rationalisieren, dass Kunden deswegen auf andere Händler ausweichen

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