Amorelie geht an Beate Uhse & Co. – und nicht an Lovehoney

Amorana geht an Lovehoney – und Amorelie? Geht an die frisch formierte EQOM-Group um Beate Uhse, teilt ProSiebenSat.1 heute mit:

„Die ProSiebenSat.1-Tochter NuCom Group, an der General Atlantic mit 28,4 Prozent beteiligt ist, veräußert sämtliche ihrer Anteile in Höhe von rund 98 Prozent an Amorelie (Sonoma Internet GmbH) an die EQOM Group.

Die Gruppe, die einer der größten Akteure auf dem Markt für Sexual-Wellness in Europa ist, erwirbt gleichzeitig auch die restlichen rund 2 Prozent der Gründerin Lea-Sophie Cramer.“

EQOM hatte 2019 Beate Uhse aus der Insolvenz übernommen. Amorelie hatte zuletzt Umsätze von gut 60 Mio. Euro (2019) ausgewiesen.

Spannender ist in dem Marktsegment eigentlich die Lovehoney Group, die sich gerade mit der Wowtech Group zusammengeschlossen hat, angeblich zu einer Milliardenbewertung.

ProSiebenSat.1 versucht gerade, seine E-Commerce-Töchter los zu werden, nicht zuletzt auch Flaconi.

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  1. Was ich mich frage:

    – bei 100 Mio eqom-Umsätze und 60 Mio. Amorelie-Umsatz, wie schnell wird aus den anderen eqom-Marken einheitlich Amorelie?

    – Wieso lässt ein 100-Mio Unternehmen seine eigene Firmenwebseite bei Wix hosten (wobei in dem Marktsegment ist das schon ungewollte Satire)

    – Da eqom „sicherstellen will, dass jeder Europäer ein Sexspielzeug auf dem Nachttisch hat.“, wieso soll meine Freundin statt im Bett auf dem Nachttisch übernachten?

  2. Viel spannender finde ich die ganze Eis / Satisfyer Gruppe. Die ist ohne Zukäufe größer als die beiden genannten und läuft teilweise unterm Radar bzw. buhlt nicht so um Aufmerksamkeit, stellt aber beide genannten Zusammenschlüsse auf allen Ebenen in den Schatten.

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