Amazon sichert sich 8 Milliarden Dollar Kredite für 2023

Gestiegene Kosten bei weniger Nachfrage als erwartet – das Cashmanagement und die Sicherung der Liquidität bleibt auch 2023 eines der Topthemen für den Online-Handel.

So hat sich Amazon jetzt kurzfristige Kredite in Höhe von 8 Mrd. Dollar für 2023 (und 2024) gesichert:

„Amazon.com Inc. said on Tuesday it had reached an agreement with certain lenders to provide the e-commerce giant an $8 billion unsecured loan.

The term loan will mature in 364 days, with an option to extend for another 364 days and the proceeds would be used for general corporate purposes.“

Auch wenn man es dem Börsenkurs nicht unbedingt ansieht, ist Amazon ungebrochen auf Wachstumskurs und rechnet auch für 2022 mit Rekordumsätzen von erstmals über 500 Mrd. Dollar. Besonders im zweiten Halbjahr ist das Wachstum wieder angezogen.

Zudem hatte Amazon das Jahr 2022 für die ein oder andere günstige Übernahme genutzt („Amazon will iRobot für 1,7 Mrd. Dollar übernehmen“).

Zu den jüngsten Entwicklungen bei Amazon siehe auch die Exchanges #307: Was ist gerade bei Amazon los?

Liquiditätsprobleme hatten zuletzt u.a. zu den Insolvenzen von Made.com oder auch Keller Sports geführt.

Amazon ist eines der Schwergewichte in den GLORE50.

Frühere Beiträge zum Thema:



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  1. zudem will Amazon 18.000 Stellen streichen https://www.aboutamazon.com/news/company-news/update-from-ceo-andy-jassy-on-role-eliminations

    Man kann immer nur wieder betonen, dass die Entlassungen nicht erfolgen, weil es Amazon schlecht geht, sondern weil die Erwartungen höher waren und Amazon im Corona-Überschwang zu viele Kapazitäten aufgebaut hat.

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  1. Amazon knackt 2022 die Umsatzmarke von 500 Mrd. Dollar – Exciting Commerce

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