In Berlin muss Knuspr ganz schön kämpfen, weil dort die Latte im Online-Lebensmittelhandel einfach höher liegt als in München und anderswo.
Ganz anders ist die Lage jedoch in Prag, wo Rohlik ein Heimspiel hat („Wie Rohlik in Prag dank Sonntagslieferung und Abholpunkten omnipräsent ist“):
„Wer schon mal einen Ausblick darauf haben will, wie sich Hübner und die Knuspr-Mutter Rohlik die Zukunft des Liefereinkaufs in deutschen Städten vorstellen, der kann dafür nach Prag schauen. Dort ist das 2014 gegründete Unternehmen quasi omnipräsent.
20.000 Bestellungen am Tag
Wer durch die Stadt läuft, dem begegnen die in Grün-Weiß mit dem Hörnchen-Logo beklebten Lieferfahrzeuge fast an jeder Straßenecke („Wir lieben gutes Essen“, „Wir helfen Ihnen beim Einkauf“).
20.000 Bestellungen bewältigt Rohlik in Prag derzeit täglich – viermal soviele wie in München – und betreibt dafür drei große Warenlager am Rande der Stadt, mit einem noch größeren Sortiment als hierzulande.“
Mehr Eindrücke aus Prag und ein aktuelles Knuspr-Update findet Interessierte jetzt im Supermarktblog.
Frühere Beiträge zum Thema:
- Knuspr & Co. holen sich 160 Mio. € vor dem geplanten IPO #K52024
- Rohlik ist 2023 auf 700 Mio. Euro (+25%) gewachsen
- Picnic vs. Knuspr in Berlin – oder: Wer gewinnt die Edeka-Fans?
- Rohlik über die 2022er-Kapitalrunde in letzter Minute
- Knuspr und Rohlik geben 10-Milliarden-Ziel für 2030 aus
- Knuspr mit Details zur Bringmeister-Übernahme
- Warum Knuspr eine Offenbarung für den Online-Lebensmittelhandel ist
- Exchanges #346: Food & Delivery 2024
- Exchanges #291: Knuspr unter der Lupe
Kategorien:Food, Shopboerse

Kommentar verfassen